10|09|2017   „A Silvaner a day keeps every schlechte Laune away!“ - so sagt es ja der Volksmund . . . und Recht hat er! Woher ich das weiß? Weil ich jüngst den wahren Kern des Sprichworts, das speziell im rheinhessischen Hügelland gerne und häufig verwandt wird, in einem Selbstversuch auf die Probe stellen durfte. Es galt, die gesamte aktuelle Kollektion des Rheinhessen-Silvaners (kurz RS) zu verkosten . . . jep, wirklich alle Flaschen - knallhart hintereinander weg! Wie gut, dass die aktuelle RS Kollektion Jahrgang 2016 genau aus sechs Weine rheinhessischer Weingüter besteht. So ließ sich die Probe perfekt auf eine Woche aufteilen - getreu der alten biblischen Weisheit: „An sechs Tagen sollst Du Silvaner trinken tun - und am siebten Tage, da sollst Du Dich vom Rausche ausruhen!“

Also, fix die Probenkonstellation festgelegt: Die sechs Flaschen RS werden gemischt und dann wird in einer Woche von Montag bis Samstag zu jedem Abendbrot eine der gekühlten Flaschen entkorkt und verdeckt, das heißt ohne das Erzeugerweingut zu kennen, verkostet - gemeinsam im Kreis der am Tisch sitzenden erwachsenen Wein-Connaisseurs. Die sensorische Bewertung der Weine erfolgt in Anlehnung an das 5-Punkte-Schema der Qualitätsweinprüfung der Landwirtschaftskammer, bewertet werden die Merkmale Geruch, Geschmack und Harmonie. Die drei Weine, die von der drei Personen starken Jury am höchsten benotet wurden, werden am Ende dieses Berichtes durch öffentliche Proklamation aufs Siegertreppchen gestellt.

Die RS Winzer (v. l.): Hubert Schreiber, Petra Escher, Roland Doll, Simone Schmitt-Rieth, Stefan Leber und Matthias Bungert.   Foto: Rheinhessenwein e.V. |  Carsten Costard

Zu Probe kommen die sechs Weine der RS Kollektion Jahrgang 2016. Diese stammen aus den rheinhessischen Weingütern Bungert-Mauer (Ockenheim), Christophorus-Hof und Stefan Leber (beide Mainz-Hechtsheim), Escher (Gau-Bischofsheim), Doll & Göth (Stadecken-Elsheim) und Schreiber (Gundsheim). Die Weine kosten zwischen 4,90 und 6 Euro und werden in den erzeugenden Gütern und über den Weinhandel verkauft.


Rheinhessen-Silvaner 2016 - der große Test


Tag 1 - Montag: RS Silvaner Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim, 6 Euro



Zum Abendbrot wird der erste Silvaner von Winzer von Matthias Bungert geöffnet - und der macht zu den krossen Bratkartoffeln mit Thymian, Spiegelei und grünen Salat eine gute Figur. In der Nase entfaltet der stoffig-schmelzige Weine Aromen von reifer Birne, Melone und weißen Blüten, am Gaumen gesellt sich zur Birne ein Tick Himbeere und etwas Zitrus hinzu, im Abgang schält sich eine leichte Würze und eine Spur frisches Heu hervor. Notizen der Verkoster: „Hat viel Frucht und hinten raus einen schönen Säurezug.“ „Passt zum Essen, macht aber auch solo getrunken Spaß.“


Tag 2 - Dienstag: RS Silvaner Weingut Christophorus-Hof, Mainz-Hechtsheim, 5,50 Euro



Weinbautechnikerin Simone Schmitt-Rieth hat diesen RS in die Flasche gebracht. Im Vergleich zum RS vom Vortag dominieren bei diesem Silvaner in der Nase grüne, grasige Noten sowie ein Touch von frischem Heu. Wiesenkräuter, etwas grüner Apfel und ein Tick weiße Johannisbeere entfalten sich am Gaumen, im Abgang gesellt sich eine dezente kräutrige Herbe dazu. An diesem Abend gibt es zum Essen Brot mit Wurst und Käse – und das erweist sich als Glücksgriff. Anmerkungen der Verkoster: „Brot und dieser passen toll zusammen.“ „Schlanker, grüner, grasiger als Wein Nummer eins - für eine Brotzeit aber sehr passend.“


Tag 3 - Mittwoch: RS Silvaner Weingut Escher, Gau-Bischofsheim, 4,90 Euro 


Heute wird die Probe mit dem RS aus dem Keller von Petra und Anton Escher fortgesetzt, der angebratene Ziegenkäsetaler mit Bruschetta und Salat begleitet. In der Nase präsentiert sich dieser Silvaner verschlossen, trumpft dann aber am Gaumen umso stärker auf. Etwas Quitte und Zitrus sind zu entdecken, ein Hauch grüner Spargel und Heu, Kräuter, Stachelbeere und eine dezente Rauchigkeit. Notizen der Verkoster: „Ein sehr würziges Rückgrad.“ „Verspielt, schlank, rassig, ein Silvaner mit Riesling-Einschlag.“


Tag 4 - Donnerstag: RS Silvaner Weingut Leber, Mainz-Hechtsheim, 5,20 Euro 


Zu Pasta mit einer Tomatensauce mit würzigem Schweinespeck (Sugo all‘ Amatriciana) muss sich der RS von Stefan Leber beweisen. Der Wein wirkt sehr reif und kräftig und duftet nach reifer Honigmelone, Veilchen und Rosenblättern, am Gaumen sind kleine reife Bananen, eine nussige Komponente und Flieder zu entdecken, der Abgang ist sehr weich und weinig. Anmerkungen der Verkoster: „Würde sich als Begleiter zu Käse gut machen.“ „Kaum RS-typische Kräuternoten oder Grasaromen - eher der vollreife und mollige Typ.“


Tag 5 - Freitag: RS Silvaner Weingut Posthof, Stadecken-Elsheim, 5,80 Euro



Mit dem RS der Familie Doll und Göth starten wir am Freitagabend ins Wochenende, es gibt eine deftige Brotzeit mit diversen Käsesorten, schwarzen und grünen Oliven, luftgetrocknetem Schinken, Salami und Thunfischsalat. In der Nase duftet der Wein verhalten nach Marille und frischem Heu, am Gaumen dominieren Aromen von grünem Apfel, etwas Stachelbeere und ein Hauch grüner Pfeffer. Im Abgang tritt die bereits vorher sehr präsente Säure noch etwas weiter in der Vordergrund. Verkoster-Notizen: „Grüner, grasiger Silvaner-Typ.“ „Sehr karg und in der Säure etwas spitz.“


Tag 6 - Samstag: RS Silvaner Weinhof Schreiber, Gundheim, 5,60 Euro



Mit dem RS von Hubert Schreiber beenden wir unsere Silvaner-Woche, es gibt Saltimbocca vom Huhn mit Chicorée-Salat und Basmati – das Rezept findet Du hier. Der Wein verströmt einen verführerischen Duft von Quitte, weißen Himbeeren und kleinen Bananen, am Gaumen gesellen sich Williamsbirne, Akazienhonig und frisch geschnittenes Heu dazu, das Aromemspiel läuft in einem harmonischen Abgang mit fein balanciertem Süße-Säurespiel aus. Anmerkungen der Verkoster: „Im Geruch und im Geschmack gleichermaßen schön.“ „Ein in allen Belangen sehr harmonischer Wein.“ „Begleitet das Saltimbocca vom Huhn perfekt - und macht Lust auf eine zweite Flasche nach dem Essen.“

Saltimbocca vom Huhn mit Chicorée-Salat und Basmati
Zu einem der Rheinhessen-Silvaner gab es Saltimbocca vom Huhn mit Chicorée-Salat und Basmati.


Tag 7 - Sonntag: Zeit, die Bewertungen der vergangenen sechs Tage nach dem 5-Punkte-Schema der Qualitätsweinprüfung auszuwerten und die Medaillen an die Rheinhessen-Silvaner Jahrgang 2016 zu vergeben. Das Ergebnis:



Die Sieger der großen RS Verkostung Jahrgang 2016


Gold . . .

mit 4,6 von 5 möglichen Punkten sichert sich der 
RS Silvaner vom Weinhof Schreiber 
(Verkostungstag 6).

Silber . . .

mit 4,2 Punkten holt sich der 
RS Silvaner aus dem Weingut Escher  
(Verkostungtag 3)

Bronze . . .

mit 3,8 Punkten geht an den 
RS Silvaner vom Weingut Bungert-Mauer 
(Verkostungtag 1)




Fazit der großen RS Verkostung Jahrgang 2016

  1. Den letzten RS in der Verkostungsrunde vom Weinhof Schreiber beißen nicht die Hunde, sondern er steht mit Gold im Bunde.
  2. Zwei der Güter, die bereits bei meiner großen RS Verkostung Jahrgang 2015 in den Medaillenrängen landeten, sind auch mit ihren neuen Weinen vorne mit dabei, und zwar die Güter Schreiber (Vorjahr Platz zwei) und Escher (Vorjahr Platz 1). Zum Bericht über die Vorjahresverkostung gelangst Du hier
  3. Silvaner passt - und zwar zu vielen verschiedenen Speisen. Probiere es doch mal öfters aus!

Randnotiz

Von der aktuellen Kollektion des RS Rheinhessen Silvaners Jahrgang 2016 wurden 30 000 Flaschen abgefüllt. Ziel der vom Verein Rheinhessenwein angestoßenen RS Gemeinschaftsinitiative ist es, zu zeigen, welches Potenzial in einem trocken ausgebauten Silvaner steckt und welche Möglichkeiten die Winzer in Rheinhessen haben, aus dem Silvaner einen eigenständigen Wein - einen Wein mit Profil - zu keltern.
Dabei kommt der Rebsorte Silvaner in Rheinhessen eine besondere Bedeutung zu. Vor rund 100 Jahren machte der Silvaner fast zwei Drittel der rheinhessischen Rebfläche aus. Bis heute haben andere Rebsorten viel Fläche dazugewonnen, aber Rheinhessen ist noch immer das größte Silvaner-Anbaugebiet der Welt. Knapp neun Prozent der gesamten Rebfläche, das sind rund 2.300 Hektar, sind mit Silvaner bestockt. Gemeinsam mit Franken (1.425 Hektar) pflanzt Rheinhessen somit über 75 Prozent des Silvaners in Deutschland an.
Silvaner gilt somit als eine der Leitrebsorten Rheinhessens und verdient besondere Beachtung. Seit den 80er-Jahren wird unter dem Label „RS Rheinhessen-Silvaner“ ein moderner, trockener Silvanertyp ausgebaut. Als rheinhessischer Herkunftswein ist der RS ein Wein mit wiedererkennbarer Stilistik und identischem Etiketten-Design beim Vorderetikett, aber mit der individuellen Handschrift des jeweiligen Winzers, der auf dem Rückenetikett vermerkt ist. Zur Geburtsstunde des Profilweins vor rund 30 Jahren beteiligten sich 100 Weingüter an der RS Initiative - heute sind es noch sechs.



Naheweinmajestäten 2017-2018


08|09|2017   . . . drei junge Damen, die sich heute im Kurhaus von Bad Kreuznach offiziell als Kandidatinnen für das Amt der 56. Nahe-Weinkönigin 2017/2018 vorgestellt haben. Ins Rennen um die Krone gehen am Wahlabend (Samstag, 4. November) Julia Spyra für die Gemeinde Niederhausen, Pauline Baumberger für die Gemeinde Mandel und Christin Leydecker für die Gemeinde Weinsheim. Die Bewerberinnen im Detail:

Julia Spyra (Foto oben links) ist Studentin der Sonderschulpädagogik und kommt aus der traditionsreichen Weinbaugemeinde Niederhausen an der Nahe. Wer die Linie der Naheweinmajestäten verfolgt, wird den Familiennamen Spyra im Gedächtnis haben, denn Carolin, die Schwester von Julia Spyra, war Naheweinkönigin 2009/2010. Die 23-Jährige, die schon in jungen Jahren den Weinbau im Weingut ihres Onkels in Norheim kennen gelernt hat, schätzt am Wein besonders seinen Facettenreichtum und die Fähigkeit, Menschen, ob jung oder alt, zusammen zu bringen. In ihrem Amtsjahr möchte Julia viele Menschen mit ihrer Liebe und ihrer Begeisterung für den Nahewein und die Region anstecken. Authentizität, Ehrlichkeit, Humor, Familie und Freunde sind für sie besonders wichtig.

Winzertochter Pauline Baumberger (Foto oben Mitte) ist studierte Kommunikationsdesignerin und beruflich von Berlin über Den Haag bis nach Paris schon viel in der Welt herum gekommen. Ihre Heimat ist und bleibt aber das Winzerdörfchen Mandel, wo auch das Weingut ihrer Eltern beheimatet ist. Vor einiger Zeit reifte in der 24-Jährigen der Entschluss, beruflich tiefer in die Welt des Weines einzutauchen. Ab Oktober möchte sie Internationale Weinwirtschaft an der Hochschule in Geisenheim studieren. Paulines Ziel für das Jahr als Naheweinmajestät ist es, Wein für alle Altersklassen greifbar und erfahrbar zu machen und die Freude am (Nahe)Weingenuss nach außen zu transportieren.

Christin Leydecker (Foto oben rechts) stammt zwar aus dem Rheingau, doch ihr Liebe fand sie an der Nahe. Ihr Freund Phil Klein baut in Weinsheim aktuell ein neues Weingut auf - und dabei wird er von der gelernten Winzerin und Gestalterin für visuelles Marketing tatkräftig unterstützt. Christin ist begeistert von der der Natur an der Nahe, den Nahewinzern und der Vielfalt und Einzigartigkeit der Naheweine. Wein ist für sie das Getränk des der Zusammenkunft, des friedlichen Miteinanders, der Lebensfreude und Lebensenergie. Zusammen mit den anderen beiden Majestäten möchte Christin den Nahewein noch weiter in die Welt hinaustragen.

Der Kartenverkauf für die Wahl-Gala am Samstag, 4. November, 16 bis 24 Uhr im Kurhaus Bad Kreuznach beginnt am 5. Oktober. Der Eintritt kostet 35 Euro inkl. Buffet für den Festakt im Kursaal und Weinparty im Anschluss. Karten gibt es bei Weinland Nahe e.V., Burgenlandstraße 7, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 06 71 / 83 40 50.

Die Naheweinmajestäten Christin, Pauline und Julia.
Fiebern der Wahl entgegen (v. l.): Christin, Pauline und Julia.  Foto: Weinland Nahe e.V.

Foto oben: Moderne Topfologie

Bauernmarkt am DLR in Bad Kreuznach


07|09|2017   "Informieren - Erleben - Wohlfühlen!", unter diesem Motto steht am Samstag, 16. September, von 9 bis 18 Uhr der 24. Bauernmarkt auf dem Gelände des DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach.

Über 100 Stände mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln von zig Direktvermarktern aus der Region, Kunstgewerbe und alte Handwerkskunst, Puppentheater und Pony-Reiten für Kinder, Weinproben im Keller des Staatsweingutes und vieles mehr machen den großen Bauernmarkt, der erneut in Kombination mit dem Tag der offenen Tür des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum stattfindet, zu einem echten Erlebnis für die gesamte Familie. Los geht das bunte Treiben auf dem DLR-Gelände in der Rüdesheimer Straße 60 bis 68 in Bad Kreuznach um 9 Uhr. Bis 18 Uhr sind die Stände und Gebäude geöffnet, für Live-Musik sorgen „Nur Wolle“ (Folk und Rock, 11 bis 14.30 Uhr) und die Jagdhorn-Bläsergruppe (ab 14.30 Uhr), das Hohensteiner Puppentheater hat um 11, 13 und 15.30 Uhr Vorführungen für Kinder und das Staatsweingut bietet ganztags eine Weinverkostung im Holzfasskeller an. Das komplette Programm zum Bauernmarkt und Tag der offenen Tür ist hier zu finden.

Weine vom Weingut Forster an der Nahe


03|09|2017   Jahrgangspräsentation im Bioweingut Forster in Rümmelsheim an der Nahe. Auf dem Tisch steht die ganze aktuelle Weinkollektion, und darunter drei besondere und erstmals präsentierte Weine. Schon die Namen auf den Etiketten sind ungewöhnlich, die drei Rieslinge heißen Seefahrer, Bergsteiger und Wüstenwanderer. Dreimal Riesling, dreimal verschiedene Lagenherkunft, dreimal einen Weinbergsboden mit Kiesanteil unterschiedlich interpretiert. Die drei neuen "Entdeckerweine" der Winzerfamilie Forster transportieren und bieten für Weinfreunde echte Entdeckerlust. Inspiriert vom (nicht verwandten) Namensvetter Weltentdecker und Humanisten Georg Forster, der zeitweise im von Rümmelsheim nicht weit entfernten Mainz lebte, machte sich Winzer Georg Forster zusammen mit seinem Sohn Johannes nach der Lese 2016 daran, aus den in drei verschiedenen Weinbergen gelesenen Rieslingtrauben eine ganz besonderes Weintrio zu vinifizieren - die "Entdeckerweine".


Echte Typen suchen Abenteu(r)er

Das verbindende Element des Trios: Die Weinbergsböden, auf denen die Reben in den drei unterschiedlichen Lagen stehen, sind alle von einem hohen Anteil an Kies mitbestimmt. Doch dieses verbindende Element findet in den Weinen eine jeweils andere „Übersetzung“, denn die weitere geologische Prägung und die Lagenherkunft ist jeweils eine andere. „Aus der unterschiedlichen geologische Prägung und Geschichte des jeweiligen Standortes haben wir dann auch die Namen der Entdeckerweine abgeleitet“, erzählt Georg Forster.

Neben Kies ist einer der Standorte von Sand und Lehm geprägt, dies ist die im Vergleich trockenste der drei Lagen, hier ist der „Wüstenwanderer“ beheimatet. Die Tonauflagen der zweiten Lage halten das Wasser besser, hier hat der „Seefahrer“ seinen Ursprung. Die dritte Lage ist felsiger und steiler, von hier stammt der „Bergsteiger“. Für Weinfreunde bieten die "Entdeckerweine" nicht nur die spannende Möglichkeit, einen jeweils vom Element Kies mitbestimmten Weinbergsboden in drei verschiedenen Ausprägungen zu erleben. Georg und Johannes Forster haben die drei Weine zudem in Sachen Restzucker anders positioniert und loten dadurch die Ausbaumöglichkeiten des Rieslings im trockenen Bereich (0 bis 9 Gramm Restzucker) aus. So weist der Himmelsstürmer nur 1,2 Gramm Restzucker auf, beim Wüstenwanderer sind es 3,5 Gramm und der Seefahrer bringt 8,4 Gramm Restzucker auf die Waage.

Meinen persönlichen Favoriten des Trios verrate ich Dir unten im Rahmen meiner Reihe „Weinfundstücken“. Doch Du kannst Dich auch selbst auf Entdeckertour begeben. Die drei Entdeckerrieslinge bietet Winzerfamilie Forster ergänzt um einen vierten Entdeckerwein, den Spätburgunder Blanc de noir „Himmelsstürmer“, seit August auch zusammen in der „Entdeckerkiste“ an.


Weinfundstück Nr. 07 bis 09

Fundstück Nr. 07:

Weißburgunder trocken 2016 Weingut Forster

Weißburgunder trocken 2016

Bereits der Weißburgunder 2015 der Forsters hatte es mir angetan, und auch den neuen Jahrgang 2016 kann ich bedingungslos empfehlen. Der Burgunder bietet unheimlich viel Wein fürs kleine Geld (7 Euro die Flasche). In der Nase verführen Aromen von reifem Apfel, Birne und ein leichter floraler Touch, am Gaumen setzt sich die feinfruchtige Art ergänzt um eine Spur Würze fort, der Weißburgunder (5,9 g Restzucker, 6,2 g Säure, 12,5 Vol.% Alkohol) ebenso schmelzig wie fruchtig-frisch und wird durch einen tolle reife Säure belebt.
Nicht verborgen geblieben ist die Güte dieses Weißburgunders der Jury des Wettwerbs „Internationaler Bioweinpreis 2017“, die für diesen Einstiegswein in die Weinwelt der Forsters bemerkenswerte 89 von 100 möglichen PAR-Punkten spendierte.


Fundstück Nr. 08: 

Riesling vom roten Schiefer trocken 2016

Riesling vom roten Schiefer trocken 2016

Der Riesling vom Kies gehört zusammen mit dem Riesling vom roten Schiefer zu den "ERDENweinen" der Forsters, die ihr Sortiment in die aufsteigenden Kategorien NAHEweine, ERDENweine und LAGENweine einteilen. Die weißen und roten ERDENweine schickt Winzerfamilie Forster ins Rennen, um die unterschiedlicher Weinbergsböden zum Klingen zu bringen - und das gelingt mit dem Riesling-Duo "vom Kies" und "vom roten Schiefer" in beeindruckender Manier. Beide Weine liefern sich bei mir immer ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. In den beiden vorhergehenden Jahren hatte der „Kies“ die Nase ein Stück vorne, beim Jahrgang 2016 küre ich - nach langem hin und her – den Riesling vom roten Schiefer zum Sieger. Warum? Ich steh‘ auf rassig Rieslinge – und Rasse bietet dieser Wein einen Tick mehr als der ebenfalls großartige, aber etwas geschmeidigere Riesling vom Kies. Der Riesling vom roten Schiefer 2016 vereint Saft, Kraft und eine vibrierende Intensität. In der Nase steigen neben Zitrusnoten und der Duft von weißen Blüten auch eine Spur Feuerstein auf, am Gaumen geben neben Zitrusnoten auch Mairillen, roter Weinbergspfirsich und etwas Melisse den Ton an, im dem von einer vibrierenden Säure belebten Nachhall klingen würzige Noten und eine Spur von Pfeffer auf. Ein toller, ebenso konzentrierter wie rassiger Riesling (7,1 g Restzucker, 8,7 g Säure, 12 Vol.% Alkohol), dem ich ohne zu zögern 93 Parker-Punkte spendiere und der, das sei unbedingt erwähnt, für neun Euro die Flasche ein veritables Schnäppchen ist.


Fundstück Nr. 09: 

Wüstenwanderer Riesling trocken 2016

Wüstenwanderer Riesling trocken 2016

Und welcher Riesling ist mein Favorit bei den „Entdeckerweinen“, Seefahrer, Bergsteiger oder Wüstenwanderer? Mich zieht‘s eindeutig in die Wüste, denn auf Platz eins steht bei mir der Wüstenwanderer, der vom Restzuckergehalt (3,5 g) in der Mitte des Trios angesiedelt ist, dieses vom analytischen Säurewert in Höhe von 8,6 g her aber anführt (Bergsteiger 7,6, Seefahrer 6,4 g Säure). Eine rieslingtypische Pfirsichfrucht ist bestimmend für den „Wüstensohn“, ergänzend hinzu kommen Noten von Limette, die sich speziell im Abgang bemerkbar machen, von getrockneter Aprikose sowie feinwürzige Komponenten und eine rauchige Spur. Die fruchtigen Noten umspielen einen festen, mineralischen Kern, der diesem Riesling die Kraft für eine lange „Wüstenwanderschaft“ verspricht - ich spendiere 93 Parker-Punkte für den „Wüstenwanderer“, der - ebenso wie die anderen Entdeckerweine, für 12,50 Euro die Flasche über die Ladentheke geht.
Übrigens: Beim „Internationalen Bioweinpreis 2017“ räumte der Wüstenwanderer mit 94 PAR-Punkten eine Goldmedaille ab - das kann sich sehen lassen, Glückwunsch an Winzerfamilie Forster!


Noch mehr Fundstücke?

Du möchtest noch weiter Weinfundstücke kennen lernen? Alle Teile meiner Blog-Serie findest Du gesammelt hier. Mehr über Winzerfamilie Forster und ihre Weine erfährst Du zudem hier im Blog im Bericht The Fantastic Forsters: Vier formidable Weine vom Jahrgang 2015.


Service & Bezugsquellen

Du möchtest Die Weine von Winzerfamilie Forster kennen lernen? Die Weine gibt es direkt im Weingut oder über den Online-Handel zum Beispiel hier*.

Winzerfamilie Forster
Georg, Johannes und Margit Forster.

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Sommeliere Christina Fischer und Hyatt-Küchendirektor Thomas Hirt


27|08|2007   Dreizehn verschiedene kulinarische Leckerbissen, dazu 17 rheinhessische Weine plus Sekt und Welcome-Cocktail - wer miterleben möchte, wie perfekt und auf hohem Niveau sich das Zusammenspiel von feinen Speisen und Weinen inszenieren lässt, der sollte am Samstag, 14. Oktober, ab 19 Uhr auf keinen Fall das TasteTival im Restaurant Bellpepper des Hyatt Regency Mainz verpassen. Und ich betone: Auf keinen Fall! Warum? Weil ich selten zuvor erlebt habe, dass die Symbiose zwischen Speisen und Wein mit so viel Leidenschaft, Fachkenntnis, Leidenschaft und Perfektion auf die kulinarische Spitze getrieben wird. Und woher ich das weiß? Weil ich vor einigen Tagen das offizielle „Pretasting“ für die Veranstaltung begleiten und Sommelière Christina Fischer, Hyatt-Küchendirektor Thomas Hirt und Küchenchef Sven-Ole Hastreiter bei der Endauswahl und Abstimmung von Weinen und Speisen über die Schulter schauen durfte - und das war eine beeindruckende Erfahrung.

Hyatt Küchendirektor Thomas Hirt und Lachs
Hyatt-Küchendirektor Thomas Hirt.


„Rheinhessen trifft die Welt“ - beim TasteTival im Hyatt Regency Restaurant

Tataki vom Thunfisch aus Fernost mit Scheurebe trocken, Ceviche aus Südamerika mit Weißburgunder, Lammfilet mit Taboulet aus dem Orient wahlweise mit Grauburgunder oder Sankt Laurent, Rindfleisch aus Nebraska plus Chardonnay, eine indonesische Tom Kha Gai Suppe kombiniert mit einem Riesling Kabinett, Hirschragout aus Neuseeland mit Spätburgunder und feine Desserts mit Huxelrebe Beerenauslese und, und, und . . . am Samstag, 14. Oktober, lautet das Motto im Hyatt Regancy Mainz: „Rheinhessen trifft die Welt“. Für das vierte TasteTival im Hyatt-Restaurant Bellpepper schicken Küchendirektor Thomas Hirt, Küchenchef Sven-Ole Hastreiter und die bekannte Sommelière Christina Fischer erneut Food & Wine-Kombinationen ins Rennen, die kaum perfekter aufeinander abgestimmt sein könnten. Einmal rund um die Welt geht die kulinarische Reise, denn an den zwölf Live-Cooking-Stationen im Bellpepper bereitet die Hyatt-Küchencrew vor den Augen der Besucher kleine, kreative Gerichte aus aller Herren Länder zu, von Spanien, Russland und Skandinavien über Süd- und Nordamerika bis nach Asien, Indien und in den Orient. Die perfekt auf die Gerichte abgestimmten Weine, die an den Kochstationen von den Winzern persönlich ausgeschenkt werden, haben indes alle eine Heimat: jeder davon ist ein waschechter Rheinhesse. „Dieses Zusammenspiel zu erleben, das wird richtig spannend für die Besucher“, freut sich Sommelière Christina Fischer bereits auf den Abend des TasteTivals. „Ob Asien oder Indien, Südamerika oder Neuseeland - egal, woher die Speise stammt, die vielfältigen und facettenreichen Weine aus Rheinhessen haben locker das Potential, mit der Aromenvielfalt der unterschiedlichen Gerichte mitzuhalten“, betont die „Sommelière des Jahres 2001“ aus Köln.

Sommeliere Christina Fischer
Sommelière Christina Fischer (l.) und
 Alexandra Wollesen von Verein Rheinhessenwein.


Eine Besonderheit des TasteTivals im Hyatt Regency Mainz ist die besondere Atmosphäre. Der gesamte großräumige Restaurantbereich ist zum Flanieren und Genießen geöffnet. Es gibt keine festen Sitzplätze, das Restaurant wird zur Piazza, er wird geschlendert, genossen, genippt und genascht, geplauscht, gelacht und mit Gleichgesinnten, den Winzern und Köchen gefachsimpelt. Das noch Bemerkenswertere an dieser Genussveranstaltung ist aber die enge Verzahnung, ja Verschmelzung von Speisen und Wein, die für diese Genussveranstaltung betrieben wird und die in ihrer konsequenten Umsetzung ebenso beeindruckend wie einmalig ist. Der Wein ist hier kein flüssiges Beiwerk, sondern ein enger Partner des Gerichtes, ein fester Bestandteil der aromatischen Gesamtkomposition, die sich am Gaumen der Genießer entfaltet. "Der Wein gehört zum Gericht. Wein und Speise befeuern sich gegenseitig und erst im Zusammenspiel beider Komponenten entsteht das von uns anvisierte ganzheitliche Genusserlebnis“, so Christina Fischer. Mit wie viel Aufwand, Sachverstand und Leidenschaft diese Symbiose von Speisen und Rheinhessenwein betrieben wird, durfte ich jüngst beim offizielle Pretasting zur Veranstaltung miterleben.

Hyatt Küchenchef Sven-Ole Hastreiter
Hyatt-Küchenchef Sven-Ole Hastreiter.


Welcher Wein schafft es ins TasteTival-Finale?

14 Uhr, Restaurant Bellpepper, das Pretasting beginnt. Hyatt-Küchendirektor Thomas Hirt, Küchenchef Sven-Ole Hastreiter und die Hyatt-Küchencrew stehen zum Servieren der Gerichte für das TasteTival bereit, Sommelière Christina Fischer zeigt auf den Rollwagen: "Das sind die Finalkandidaten. Aus denen gilt es nun, die endgültigen Spiesebegleiter zu ermitteln", erläutert sie schmunzelnd und zeigt auf die Phalanx von Weinflaschen, die in den mit Eis gefüllten roten Lebensmittelwannen stehen. "Puh, da kommt was auf uns zu", denke ich. Etwas Vorarbeit ist bereits geleistet: Anhand der Speiseentwürfe von Küchendirektor Thomas Hirt hat die Sommelière bereits "Geschmackskorridore" definiert, in denen sich die zum jeweiligen Gericht möglicherweise passenden Weine bewegen müssen. Beispiel: Für Gericht Nummer eins, ein Ceviche vom Lachs mit Gurke, Quinoa, roter Zwiebel und Minze, wird ein "Silvaner, weißer Burgunder oder Rosé gesucht, der harmonisch und weich ist und ohne Holznote daherkommt". Gemäß der vorgegebenen "Geschmackskorridore" haben fast 60 rheinhessische Winzer rund 140 Weine eingeschickt, rund ein Drittel davon hat die Sommelière bereits nach einer Vorabverkostung aller Weine aussortiert, der Rest hat den Sprung ins finale Pretasting geschafft.

Sommeliere Christina Fischer
Welcher Wein verschmilzt am besten mit welchem Essen? Sommelière Christina Fischer erläutert, worum es beim Pretasting geht.


Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Das Verkostungsteam unter Führung von Christina Fischer („Qualität entscheidet sich eben am Gaumen“), zu dem unter anderem Vertreter des Hyatt Regency Mainz, des Vereins Rheinhessenwein und drei in Sachen Essen und Wein bewanderte Blogger gehören (Stefanie Jung von best-of-mainz.com, Sabine und Walter Steffens von Held am Herd und meine Wenigkeit), nimmt konzentriert die Arbeit auf. Schließlich gilt es, in den nächsten Stunden zu zwölf Speisen jeweils mindestens zwei, drei, vier oder auch einmal fünf verschiedene Weine zu verkosten und zu bewerten. Die Eindrücke werden ausgetauscht, die persönlichen Favoriten ermittelt, es wird diskutiert. Christina Fischer macht sich an ihrem Laptop Notizen, grübelt, verkostet nach . . . und dann passieren jene kleinen aber bedeutenden Dinge, die zeigen, wie intensiv und feinsinnig hier nach dem perfekten "Pairing" von Speise und Wein gesucht wird. Während die Weinauswahl zu den ersten Speisen recht zügig vonstatten geht, stockt die Verkostung beim Lammfilet mit Couscous nach Tabouleh-Art. Zunächst stellt Christina Fischer einen Grauburgunder und einen Silvaner zum Verkosten auf den Tisch. Ihre Idee: Die grünen und würzigen Aromen des Couscous nach Tabouleh-Art werden am besten durch eine Weißwein begleitet. Die Wein-Speise-Kombination läuft aber nicht ganz rund. Die Sommelière steht auf und holt einen weiteren Grauburgunder dazu. Passt dieser Wein besser?

Sommeliere Christina Fischer und Lamm
Nagelprobe für die Weine: das Lammfilet mit Couscous nach Tabouleh-Art.


Ja! Aber perfekt? Nein! Die Frage nach einem Rotwein zum Lamm kommt auf. Gefragt, getan: Christina Fischer holt einen weiteren Wein an den Tisch, einen trockenen Sankt Laurent. Yeah, die Kombi groovt. Der Rotwein stellt sich - was zu erwarten war - nicht nur gut auf das Lamm ein, sondern auch auf das grüne, vegetabile Petersilienaroma vom Tabouleh. Mehr noch: Der Wein wird durch die Petersilie sogar belebt, die Fruchtigkeit wird angehoben und er wirkt facettenreicher und spannender als solo getrunken. Entscheidung also gefallen? Noch nicht, denn fast noch inniger an die Speise angeschmiegt hat sich Grauburgunder Nummer zwei - wenn da nicht diese kleine Störung der Harmonie gewesen wäre . . .
"Thomas, diesen süßen Klecks oben auf dem Lammfleisch, kannst Du den gegen etwas weniger Süßes austauschen?", fragt Fischer den Küchendirektor. "Klar! Nehmen wir doch einfach pure Salzzitronen-Zesten." Gesagt, getan - und siehe da: mit dem Austausch des Topping ist auch der kleine Widerhaken, der bis dahin die Harmonie zwischen Speise und Grauburgunder getrübt hatte, verschwunden. Jetzt also doch den Weißwein zum Gericht auswählen? Jein. Besucher des Tastetivals im Hyatt werden die Gelegenheit haben, sowohl den Grauburgunder als auch den Sankt Laurent zu dieser Speise zu probieren, und können so einen persönlichen Favoriten küren.

Sommeliere Christina Fischer
Christina Fischer im Gespräch mit den Bloggern Sabine und Walter Steffen.


"Das Lammgericht an und für sich war mit dem süßen Topping in sich stimmig und für die Köche abgeschlossen - aber nicht zum Wein. Kommt der dazu, dann kann eine einzige Nuance wie ein süßes oder salziges Topping über das Wohl und Weh der Kombination entscheiden", sinniert die Sommelière. Das sind Nuancen und feine Details, an denen während des Pretastings noch an vielen Stellen intensiv gefeit wird. Einmal wird die Weinvorauswahl, die sich Christina Fischer im Kopf vorgelegt hatte, kurzerhand um Weine zwar gleicher Rebsorte aber anderer Güter ergänzt, mal kommen ganz neue Rebsorten ins Spiel. Beispiel: Beim indischen Chicken Tikka Masala mit Linsen Dal verkosten wir zunächst einen trockenen Sankt Laurent und eine restsüße Gewürztraminer Spätlese, probieren dann ergänzend eine Riesling Spätlese und landen dann aber bei einem trockenen Pinot Noir. Ein anderes Mal wird die Küchen-Crew um "Feinabstimmung" gebeten.

Die Sommelière: "Ole, in der indonesischen Suppe, kannst Du da den Anteil der Kokosmilch etwas reduzieren?"
Der Küchenchef: "Klar, überhaupt kein Problem."
Die Sommelière: "Super! Dann passen sich die fruchtbetonten Aromen des Rieslings Kabinett noch viel besser an die indonesische Würzigkeit an."

Weiter geht's: Hier wird etwas frischer Meerettich zusätzlich über die russischen Wareniki gehobelt, um der Süße des Speise und Üppigkeit des schmelzigen Weißburgunders einen scharfen Kontrapunkt entgegen zu setzen, dort wird beim skandinavischen Kabeljau süß-sauer mit Flusskrebs-Ragout und Knäckebrot der Anteil der frischen Dillzweige reduziert, damit die feinen Fruchtaromen des Grauburgunders sich freier entfalten können. Hier wird intensiv an der Zusammenstellung des Begrüßungscocktails mit dem Weißburgunder Cremant brut nature getüftelt, dort überzeugt nach der Verkostung von mehreren edelsüßen Weinen eine Huxelrebe Beerenauslese am meisten und wird als Begleiter zum dreigliedigen Dessert auserkoren.

Sommeliere Christina Fischer, Hyatt-Küchendirektor Thomas Hirt und Küchenchef Sven-Ole Hastreiter
Probieren, notieren und die Wein-Speise-Kombinationen fein justieren: Sommelière Christina Fischer (l.) feilt mit Küchendirektor Thomas Hirt und Küchenchef Sven-Ole Hastreiter am Food & Wine-Pairing fürs Tastetival.

Karten fürs TasteTival im Hyatt sichern

Ein intensives, ein ebenso spannendes und lehrreiches Pretasting geht nach vier Stunden zu Ende, die Wein und Speise-Kombinationen stehen fest, das TasteTival im Hyatt Regency Mainz kann kommen. Ich freue mich riesig darauf, denn am Samstag, 14. Oktober, wird sich das vinologisch-kulinarische "Gesamtkunstwerk" im Restaurant Bellpepper auch mir erstmal in Gänze und voller Pracht präsentieren. Wer ebenfalls mit dabei sein möchte: Reserviert euch Karten (119 Euro pro Person, Essen und Wein inklusive), und zwar im Hyatt Recancy Mainz über Telefon 0 61 31 / 7 31 15 37 oder per E-Mail an meike.kirchberger@hyatt.com.

TasteTival im Hyatt Regency Mainz

Randnotiz

Du möchtest mehr Impressionen zum TasteTival im Hyatt Recancy Mainz haben? Dann schaue doch mal in meinen Nachberichten zu den Veranstaltungen der Jahre 2015 und 2016 vorbei, die Du hier im Blog unter den Titeln Let's jam! Rheinhessenwein verschmilzt mit feinen Leckereien und Kulinarische JamSession: Flanieren und probieren, plaudern und genießen findest. 

Hyatt Küchendirektor Thomas Hirt und Huhn mit Curry

Du möchtest wissen, was die anderen Blogger über das Pretasting geschrieben haben? Dann schau doch mal rein in den Bericht PreTasting: Die TasteTival-Küchenparty im Restaurant Bellpepper von Stefanie Jung und Pretasting für das TasteTival im Hyatt Regency Mainz bei Sabine und Walter Steffens.

Rheinhessenwein trifft feine Speisen beim Tastetival im Hyatt Mainz

Alle Fotos: Moderne Topfologie