Jetzt geht's um die Wurst - aber echt - kein Scherz!

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Foodblogger Kai Brückner mit Blutwurst


13|09|2016   . . . um die BLUTWURST, um genau zu sein. Die war - neben ein paar anderen Lebensmittel - in einem Paket, das mich heute erreichte. Abgeschickt in Rheinhessen, Absender Rheinhessenwein e.V. Im beiliegenden Anschreiben heißt es: "Mach' mit bei WTF is Spundekäs!"
Watn datn? Spundekäs kenn' ich, und WTF, hm, das bedeutet bestimmt so was wie "Weltweit tollstes Food" . . . oder? Sei's drum, ich bin eingeladen, und zwar zu einem Foodblogger-Rezept-Battle zum 200. Geburtstag des Landes Rheinhessen. Was es zu tun gilt und wieso Blutwurst dabei eine Hauptrolle spielt - das verrate ich gerne.


WTF is Spundekäs - der Blogger-Wettbewerb

Der Hintergrund: Im aktuellen Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Landes Rheinhessen hat der Verein Rheinhessenwein die Aktion "WTF is Spundekäs" aus der Taufe gehoben und einige Foodblogger dazu eingeladen, die rheinhessische Küche neu zu interpretieren. Die Aufgabenstellung: Jeder Teilnehmer erhält per Post einen "Warenkorb-Paket" mit einigen typischen Produkten aus Rheinhessen, um aus diesen Lebensmitteln ein landestypisches Gericht zu entwickeln. Also: Klassische regionale Gerichte wie Spundekäs, Backesgrumbeere oder Dibbehas sollen nicht nachgekocht, sondern komplett neu interpretiert werden - oder man entwickelt aus den regionalen Zutaten gleich eine ganz neue Kreation, die zur Region und ihren Lebensmitteln passt.

Das Paket kam heute bei mir an, und drin waren folgende Zutaten:

  • eine Blutwurst
  • ein Wirsing aus Rheinhessen
  • ein Kürbis (Hokkaido)
  • einige Kartoffeln
  • ein Glas Riesling-Senf
  • zwei Gläser Weingelee (aus Weiß- und Rotwein) 

Die Aufgabenstellung: Kreiere ein Gericht zum Thema „neue rheinhessische Küche“ und nutze dazu mindestens vier der sechs Produkte aus dem "Warenkorb" - ergänzt durch weitere rheinhessische oder auch nicht rheinhessischen Zutaten! 

Puh! Blutwurst - ich gestehe, die habe ich in ferner Vergangenheit zwar schon gegessen, aber selbst gekocht hab' ich damit noch nicht. Keine leichte Aufgabe . . . hmmm . . . aber da lässt sich doch bestimmt was draus machen. Da geht doch was, oder? Wir werden sehen. Bis Ende des Monats muss das Rezept entwickelt und verbloggt sein. Ich teile deshalb kund: Für die kommenden Tage ziehe ich mich in meine Versuchsküche zurück und leg' die Blutwurst und mindestens drei weitere Zutaten aus dem Rheinhessen-Paket unters kulinarische Mikroskop, um zu erkunden, was daraus in welcher Kombination gekocht werden könnte. Bis dahin: Gehabt Euch wohl und drückt mir die Daumen, dass mit was G'scheites einfällt! Ich meld' mich wieder, wenn's der Fall ist. Oder: Abonniert den E-Mail-Newsletter von Moderne Topfologie (siehe Anmeldefeld in der Seitenleiste und im Blog-Fuß), der Euch über jeden neuen Blogbeitrag durch eine kurze Mitteilung in Euer elektronisches Postfach informiert. So verpasst Ihr keinen Beitrag mehr!

PS:

Und geschafft: Mein Rezeptbeitrag ist inzwischen fertig, guckst Du hier. Es gibt ein Rheinhessisches Duett von der Blutwurst - eine fruchtig-würzige Blutwurstkugel auf einem Bett aus Kürbis-Wirsinggemüse mit Scheurebe-Zitronensirup und eine Blutwurst-Apfel-Praline im Yufkateig auf einem buttrigen Kartoffelpüree mit Portugieser-Portwein-Zwiebeln und Rieslingsenf.

PSS: 

Die Leute von Rheinhessenwein wissen echt, wie man Food-Blogger motiviert / animiert. Um die Kreativität "zu befeuern" (und wohl auch, um mögliche Tiefs beim Fehlen derselben zu überbrücken) haben sie gleich eine Flasche Rheinhessen Silvaner mit ins Paket reingepackt! I love it! Besten Dank!


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