Naheweingut Enk streicht Doppelsieg ein

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Siegerwein 2014: Steinrech Riesling trocken 2013 aus dem Naheweingut Theo Enk in Dorsheim


12|09|2014   Einen Doppelsieg hat das Weingut Theo Enk bei der Siegerweinprämierung 2014 der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz errungen: Sowohl in der Kategorie Riesling trocken als auch in der Kategorie Grau- und Weißburgunder trug das Dorsheimer Weingut den Sieg für die Anbauregion Nahe davon. In der Kategorie Riesling trocken errangen die Winzer Theo und Steffen Enk die Auszeichnung Siegerwein mit dem 2013er Steichrech Riesling trocken aus der Lage Laubenheimer Karthäuser. In der Kategorie Weiße Burgunder gelang ihnen der Sieg mit dem 2013er Grauer Burgunder trocken.


Weingut Theo Enk holt sich den Doppelsieg

Der Steinrech Riesling 2013 (12 Vol.% Alk.) ist ein rassiger Vertreter seiner Art. Der Riesling duftet nach frischen Kräutern, auf der Zunge verbinden sich die Kräuter- mit intensiven Zitrusnoten, die im Nachhall durch eine prägnante Säure lange zum Klingen gebracht werden. Der Graue Burgunder aus dem Weingut Enk (13 Vol.% Alk.) ist zugleich kräftig, schmelzig und frisch. Für Letzteres sorgt eine gut in den Wein integriertes Säurerückgrat, um das herum sich Aromen von Birne, Quitte, Orangenzesten und Mandeln ansiedeln. Der Nachhall ist intensiv und animierend.

Dicht auf dem Fuße folgte den Siegerweinen aus Dorsheim die Weine auf den Plätzen zwei und drei. Auf Platz zwei: der 2013er Riesling trocken Gutswein des Weingutes Emmerich Koebernik aus Waldböckelheim und der Grauburgunder "Primus omnium" 2013 des Weingutes Erich Schauss & Sohn aus Monzingen. Auf Platz drei: Der Riesling Kabinett trocken 2013 des Weingutes Enk aus Dorsheim und der 2013er Weißburgunder trocken des Weingutes Sinß aus Windesheim.

Siegerweinprämierung: Die "Besten der Besten"

Bei der Siegerweinprämierung der Landwirtschaftskammer werden von unabhängigen Fachjuroren in verschiedenen Kategorien in den sechs Weinanbaugebieten des Landes sozusagen die „besten Weine der Besten“ ermittelt, denn zur Prämierung angestellt werden dürfen nur Weine, die in den vergangenen zwölf Monaten mit einer Goldenen Kammerpreismünze prämiert wurden. Unter diesen goldprämierten Weinen werden durch die Juroren bei Blindverkostungen die Siegerweine ermittelt, die als "Leitweine" des Jahres in einem Anbaugebiet und einer bestimmten Kategorie gelten.
Die Siegerweine der Nahe kürte heute eine sieben Personen starke Jury im Gebäude der Landwirtschaftskammer in Bad Kreuznach in den Kategorien Riesling und Weiße Burgunder trocken. Am Mittwoch, 22. Oktober, werden die Siegerweine aus allen rheinland-pfälzischen Anbaugebieten im Kurfürstlichen Schloss in Mainz präsentiert.

Randnotiz

Im Weingut Enk, das in dritter Generation von Theo Enk mit Unterstützung seines Sohnes Steffen geführt wird, liegt der Schwerpunkt auf dem Riesling, der 40 Prozent des Rebsortenspiegels ausmacht. 30 Prozent der Weinerzeugung entfallen auf Burgundersorten, der Rest teilt sich zwischen roten Trauben und den Rebsorten Scheurebe, Kerner und Silvaner auf. Die Weine werden zu 85 Prozent trocken ausgebaut. Qualitätsoptimierung wird im Weingut Enk groß geschrieben: Für ihre klar strukturierten Weine wurden Theo und Steffen Enk in den vergangenen Jahren unter anderem bereits mit Staatsehrenpreisen ausgezeichnet.


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