Weingut Johanninger streicht Sieg beim Weinwettbewerb ein

Lara Weinreich und Markus Haas vom Weingut Johanninger

18|06|2026   Das Weingut Johanninger aus Biebelsheim (Kreis Bad Kreuznach - Weinbauregion Rheinhessen und Nahe) gehört zu den vier Siegern beim gemeinsamen Wein-Wettbewerb von Lidl in Deutschland und dem Deutschen Weininstitut (DWI). Nach einem intensiven und mehrstufigen Auswahlverfahren, an dem sich über 175 Weinbaubetriebe mit insgesamt 455 Weinen aus zehn deutschen Anbaugebieten beteiligten, wurden jüngst in Bad Wimpfen die Sieger gekürt. Lidl in Deutschland und das DWI haben den Wein-Wettbewerb mit dem Ziel ins Leben gerufen, der heimischen Weinbranche neue Sichtbarkeit zu verschaffen und zukunftsweisende Weinkonzepte deutschlandweit in die Weinregale des Lebensmitteleinzelhändlers zu bringen.
 

"Große Anerkennung und besondere Wertschätzung"


Das Weingut Johanninger überzeugte die Jury in der Kategorie Rosé. Das Weingut punktet mit einer feinen klaren Stilistik und hoher Trinkfreude und setzt als Bio-Betrieb auf ehrliches Handwerk und den konsequenten Ausbau ausdrucksstarker Roséweine nach streng ökologischen Richtlinien, urteilte die Fachjury. Für uns und unser Team ist dieser Erfolg eine große Anerkennung und besondere Wertschätzung für die tägliche Arbeit an unserem Herzensthema Wein, freuten sich Lara Weinreich und Markus Haas über den Sieg beim Wettbewerb. Besonders freut uns, dass wir damit auch ein Stück Rheinhessen über die Region hinaus repräsentieren dürfen. Es ist ein großartiges Gefühl zu wissen, wie viele Menschen wir bald deutschlandweit mit unserem Konzept erreichen können, das unkomplizierte Trinkfreude mit hohem Qualitätsanspruch und einem modernen farbenfrohen Design verbindet. 

Die Bewertung durch das Expertengremium und die Fachjury erfolgte nach umfassenden Kriterien: Neben der sensorischen Qualität spielten das Innovationspotenzial, das Design und der authentische Charakter der Betriebe eine entscheidende Rolle. Als einer der Gewinner des Wettbewerbs erwartet das Weingut Johanninger eine Partnerschaft mit Lidl, die ihnen einen direkten Marktzugang zur Vermarktung ihrer Siegerweine eröffnet. Ihr Rosé wird voraussichtlich ab Herbst bundesweit in allen Lidl-Filialen sowie im Lidl Onlineshop erhältlich sein.  

Die Sieger des Lidl Wein-Wettbewerbs (v.l.): Weingut Mussler, DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich, Weingut Johanninger und Weinhaus Hauck.

Die Sieger des Lidl Wein-Wettbewerbs (v.l.): Weingut Mussler, DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich, Weingut Johanninger und Weinhaus Hauck.

Die vier Sieger des Weinwettbewerbs

  • Kategorie Weißwein: Weinhaus Hauck (Rheinhessen) – „ROCKING RABBIT“ Jana Hauck überzeugt mit der Weißwein-Cuvée „Weißburgunder… and her best bunnies“. Das Konzept kombiniert ein modernes Etikettendesign mit innovativem Weinbau. Die Cuvée begeistert durch eine saftig-frische Aromatik. Im Weingut wird zu 100 Prozent mit hauseigener Photovoltaik-Energie gearbeitet. 
  • Kategorie Rotwein: Weingut Mussler (Pfalz) – Handwerk trifft Moderne Das Traditionsgut begeistert mit charakterstarken, trinkfreudigen Rotweinkreationen in stylischer Ausstattung, die gezielt auch eine jüngere Generation ansprechen. Als Mitglied bei „FAIR'N GREEN“ vereint Mussler einen zertifiziert nachhaltigen Weinbau mit modernem Genuss. 
  • Kategorie Rosé: Weingut Johanninger (Nahe/Rheinhessen) – Im Einklang mit der Natur Das Weingut punktet mit einer feinen, klaren Stilistik und hoher Trinkfreude und setzt als zertifizierter Bio- Betrieb auf ehrliches Handwerk und den konsequenten Ausbau ausdrucksstarker Roséweine nach streng ökologischen Richtlinien. 
  • Kategorie Aktion (Weißwein): DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich gGmbH (Mosel) – Genuss fühlbar machen Das inklusive Weingut setzt ein im Weinhandel bisher einzigartiges Zeichen für Barrierefreiheit: Durch die Integration von Blindenschrift (Braille) in das Weinetikett wird echter Genuss erstmals für jeden fühlbar und zugänglich gemacht. Auch am Gaumen überzeugt das Konzept auf ganzer Linie durch einen charakterstarken, mineralisch-frischen Riesling.


Die Weine der Weinbaubetriebe Hauck, Mussler und Johanninger werden voraussichtlich ab Herbst bundesweit in allen Lidl-Filialen sowie im Lidl Onlineshop erhältlich sein, während das barrierefreie Konzept des DRK-Sozialwerks im Rahmen einer exklusiven Aktion die Regale erobert. "Der Wettbewerb verschafft den Weinen aus deutschen Regionen eine große Sichtbarkeit. Die ausgewählten Weinerzeuger stehen stellvertretend für die Innovationskraft unserer Branche. Sie gehen neue Wege und vereinen beste Weinqualitäten mit modernen Konzepten. Sehr erfreulich ist zudem, dass auch ein barrierefreies Konzept zu den Gewinnern zählt", sagte Melanie Broyé-Engelkes, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts.

Gratulation vom Ministerpräsidenten

Alle vier Siegerkonzepte des Wein-Wettbewerbs sind in rheinland-pfälzischen Anbaugebieten verwurzelt. Für Ministerpräsident Gordon Schnieder ist dieser Erfolg ein starkes Zeichen für die Innovationskraft des Bundeslandes: “Rheinland-Pfalz ist das Weinland Nummer eins in Deutschland. Gerade in herausfordernden Zeiten beweisen unsere Weinbaubetriebe an Mosel, Nahe, Ahr, am Mittelrhein, in der Pfalz und in Rheinhessen einen beeindruckenden Innovationsgeist. Der Erfolg von gleich vier so unterschiedlichen Konzepten in diesem anspruchsvollen Wettbewerb erfüllt mich mit großem Stolz", so Schnieder. Die Partnerschaft mit Lidl bietet den heimischen Winzerinnen und Winzern eine starke Perspektive, während die prämierten Spitzenweine als kulinarische Botschafter die rheinland-pfälzische Identität in ganz Deutschland erlebbar machten. 

Hintergrund

Lidl in Deutschland und das DWI haben den Wein-Wettbewerb mit dem Ziel ins Leben gerufen, der heimischen Weinbranche neue Sichtbarkeit zu verschaffen und zukunftsweisende Weinkonzepte deutschlandweit in die Weinregale des Lebensmitteleinzelhändlers zu bringen. Das ist ein wichtiges Zeichen zur richtigen Zeit: Die aktuelle Statistik des Deutschen Weininstituts (DWI) belegt, wie sehr sich das Konsumverhalten verändert und der Markt in Bewegung ist. Genau hier liegt die große Stärke der heimischen Betriebe: Sie besitzen das enorme Potenzial und den Mut, neue Wege zu gehen. 

"Mit unserem Wettbewerb eröffnen wir dem deutschen Wein neue Chancen im Handel und rücken gemeinsam seine Vorzüge noch stärker in den Fokus. Wir bieten den Siegern eine Partnerschaft, die wir auf Zuverlässigkeit und gegenseitigem Vertrauen aufbauen", so Jean-Marc Esling, Leiter Einkauf Food der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG. "Indem wir ihnen den direkten Weg zu unseren Kunden ebnen, schaffen wir eine verlässliche Planungssicherheit. Das hilft den Weinbaubetrieben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – die Produktion exzellenter Weine."

Weingut Disibodenberg widmet sich dem »Heroischen Weinbau«

Weinlage Disibodenberg in Odernheim am Glan


07|05|2026  Das Weingut Disibodenberg in Odernheim am Glan ist jüngst als offizielles Mitglied in die internationale CERVIM-Initiative (Centre for Research, Environmental Sustainability and Advancement of Mountain Viticulture) aufgenommen worden. Diese besondere Initiative hat sich dem Erhalt und der Förderung des "heroischen Weinbaus" (Heroic Viticulture) verschrieben.

CERVIM vereint weltweit Weinbaubetriebe, die unter extremen Bedingungen arbeiten – etwa in Steillagen mit über 30 Prozent Hangneigung, in großer Höhe oder auf Terrassenlagen, die ausschließlich in Handarbeit bewirtschaftet werden können. Die Mitgliedschaft unterstreicht das Engagement des Weinguts Disibodenberg für die nachhaltige Bewirtschaftung und den Erhalt historischer Kulturlandschaften und Weine mit klarer Herkunft. Mit Teilen der Lage Montfort bewirtschaftet das Weingut Disibodenberg in der Weinbauregion Nahe einige der steilsten Weinberge des Landes. An den moderatesten Stellen liegt die Neigung zwar "nur" zwischen 20 bis 50 Grad, doch die exponierteste Passage ist um die 75 Grad steil, was den Monfort zu einem der steilsten Weinberge in Europa macht. Diese Parzellen zählen – nach dem Bremmer Calmont an der Mosel – zu den anspruchsvollsten Lagen des Landes und erfordern neben kompromissloser Handarbeit und Mut zur Arbeit in einem solchen Gefälle auch ein tiefes Verständnis für Terroir und Mikroklima.

Mit Teilen der Lage Montfort bewirtschaftet das Weingut Disibodenberg in Odernheim am Glan einige der steilsten Weinberge Deutschlands
Mit Teilen der Lage Montfort bewirtschaftet das Weingut Disibodenberg in Odernheim am Glan einige der steilsten Weinberge Deutschlands. Fotos: Frank Schmidt


"Steillagenweinbau ist für uns keine Nische, sondern Kern unserer Arbeit", so Professor Christian Held, geschäftsführender Gesellschafter des Weingutes Disibodenberg. "Die Aufnahme bei CERVIM bestätigt unseren Weg, diese besonderen Lagen langfristig zu erhalten und ihr Potenzial präzise in Wein zu übersetzen." Der Disibodenberg selbst mit seinen historischen Weinlagen rund um die Ruinen der Klosteranlage, in dem einst auch die Heilige Hildegard von Bingen lebte, blickt auf eine über tausendjährige Weinbaugeschichte zurück und "steht heute für eine Verbindung aus historischer Tiefe und moderner qualitätsorientierter Weinproduktion", so Held. 


Montfort - Monopollage


Die Weinlage Montfort in Odernheim am Glan ist über fünf Hektar groß und befindet sich vollständig im Besitz des Weingutes Disibodenberg. Die Monopollage ist südexponiert, einzelne Parzellen sind extrem steil und nur in Handarbeit zu bewirtschaften. 
Der Montfort verdankt seinen Namen dem Geschlecht der Boos von Waldeck, deren Weg zur Burg einst durch diese Reben führte. Der Boden: Tonschiefer über vulkanischem Untergrund. Ein Fundament, das Wärme speichert und Tiefe gibt.
Aus dem Montfort stammen die Burgunder des Weingutes Disobodenberg. Spätburgunder mit kühler Präzision, Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder mit Zug und Textur. Auch die Sekte des Weingutes tragen den Namen Montfort.

Tartiflette - Soul Food aus den französischen Alpen

Tartiflette - Kartoffelauflauf mit Käse und Speck aus Frankreich


22|02|2026  Tartiflette ist pures Winter-Comfort-Food aus den französischen Alpen: goldgelbe cremige Kartoffeln, geschmorte Zwiebeln, knuspriger Speck und obenauf ein Laib Reblochon, der im Ofen zu einer cremig-würzigen Decke verschmilzt. Der nussig-butterige Weichkäse aus Savoyen schmilzt beim Backen, läuft cremig zwischen und um die Kartoffelscheiben herum und verbindet alle geschmacklichen Komponenten zu einem unglaublich aromatischen Auflauf, der nach alpinen Hüttenzauber, Kaminfeuer und einem wohligen Abend nach einem langen Tag im Schnee schmeckt.

Ich liebe dieses Gericht, weil es aus wenigen einfachen Zutaten besteht, einfach zuzubereiten ist und in Windeseile den Zauber eines Abends in einer kleinen Berghütte in die heimischen vier Wände holt – perfekt, wenn es draußen kalt ist und du dir etwas Herzhaftes gönnen möchtest. Die Kombination aus zarten Kartoffeln, würzigem Speck, einem Schuss Weißwein und der schmelzenden Reblochon-Kruste macht Tartiflette gleichzeitig deftig, cremig und überraschend raffiniert. Dazu noch (wenn du magst) ein frischer grüner Salat und ein Glas Weißwein, und du hast ohne viel Aufwand ein Soulfood-Gericht für einen gemütlichen Abend auf dem Tisch stehen.


Tartiflette - Kartoffelauflauf mit Käse und Speck aus Frankreich
Tartiflette frisch zubereitet in der gusseisernen Pfanne.

Tartiflette - wer hat's erfunden?


Übrigens: Lass dich nicht auf die falsche Fährte führen! Wenn du in Tartiflette-Rezepten liest, das dies ein typischen Gericht aus der französischen bäuerlichen Küche ist, dann ist das etwas irreführend. Ja, Tartiflette wirkt in seiner Rustikalität und Einfachheit so, als wäre es so und nicht anders schon vor Hunderten von Jahren von alpinen Bäuerinnen zubereitet und das Rezept über etliche Generationen weitergereicht worden. Stimmt aber nicht: Tartiflette ist ein Kunstprodukt von Marketingstrategen!

Tartiflette in seiner heutigen Form wurde erst in den 1980er-Jahren entwickelt, um für den regionalen Rohmilchkäse Reblochon zu werben. Dabei griffen die Rezept-Strategen ein traditionelles Vorläufergericht namens „Péla“ aus Haute-Savoie auf, bei dem Kartoffeln, Zwiebeln und Käse in einer Pfanne geschmort wurden, und kombinierten dieses mit dem seit dem 13. Jahrhundert in Savoyen verwurzelten Reblochon und französischem Weißwein. Den Namen für das neue Gericht leiteten die "Konstrukteure" vom savoyardischen Wort „tartiflâ“ beziehungsweise „tartifle“ für Kartoffel ab - womit eine Verwurzelung des Gerichts in der Bergküche Savoyens evoziert wurde. Für die in den 1960er Jahren am Reißbrett entworfenen alpinen französischen Skidestinationen war diese Rezept-Konstruktion ein Glücksfall, denn endlich hatten sie ein kulinarisches Gegenstück zu den Hütten-Klassikern der alpinen Nachbarn wie Kasnocken, Speckknödel und Speckspatzeln, Fondue, Raclette und Gröstln.


Tartiflette - Kartoffelauflauf mit Käse und Speck aus Frankreich
Soul Food aus Frankreich für kühle Tage: Tartiflette.

 
Und ja, man muss es unumwunden einräumen: die damaligen Food-Designer haben exzellente Arbeit geleistet. Geschickt spielt Tartiflette auf der Klaviatur der bäuerlichen alpenländischen Küche - viel mehr nach Bergwelt und geselligem Beisammensein in der Hüttenstube drinnen bei Schnee und Minusgraden draußen kann ein Gericht kaum schmecken. Also - ran an Rezept!


Tipps: So wird Tartiflette supernett


  • Den Käse quer halbieren, sodass du zwei große runde Scheiben mit Rinde erhältst, und diese mit der Rinde nach oben auf den Auflauf legen. So kann der Käse nach unten hin ungehindert in die Kartoffeln "hineinschmelzen". Für ein 2-Personen-Essen reicht übrigens eine der Käselaib-Hälften (siehe Rezept unten). Die andere kannst du für den späteren Verzehr im Kühlschrank lagern oder auch einfrieren.
  • Nicht zu heiß und nicht zu kurz backen: Der Käse soll langsam schmelzen und in die Kartoffeln laufen, die Rinde darf schön goldbraun werden, aber nicht verbrennen.
  • Kein "Tartiflette-Käse-Ersatz" verwenden – für den typischen Geschmack braucht es Reblochon -und nur Reblochon.

Tartiflette - Kartoffelauflauf mit Käse und Speck aus Frankreich

Rezept für Tartiflette - Kartoffel-Käseauflauf aus den Savoyen


ZUTATEN  |   für 2 Personen

  • 620–650 g festkochende Kartoffeln
  • 8 Scheiben Südtiroler Speck (ca. 50 g)
  • 60 g Butter
  • 2 kleinere Zwiebeln
  • Salz
  • 200 ml trockener Weißwein
  • schwarzer Pfeffer
  • feines Meersalz*
  • 200 ml Sahne
  • die Hälfte eines 450 g Reblochon (alternativ 1 Reblochon zu 230 g)

Weitere Utensilien:



ZUBEREITUNG  |   ca. 40 Min.


  1. Die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Abgießen, schälen und in Scheiben mit einer Breite von 4–5 mm schneiden. Den Speck in große Streifen reißen/schneiden. Einen EL von der Butter in einer Pfanne schmelden und darin die Speckstücke anbraten. Die Zwiebeln in Scheiben (ca. 2 mm dick) schneiden. Einen weiteren EL Butter in der Pfanne mit dem Speck schmelden, die Zwiebelscheiben darin zusammen mit einer Preise Salz anschwitzen, bis sie weich, aber nicht gebäunt sind. Das wird ca. 15 Min. dauern. Nun den Weißwein angießen und alles kräftig einköcheln.
  2. Die ofentaugliche gusseiserne oder eiserne Pfanne (Bodendurchmesser 20 cm; alternativ Keramik- oder Emailleform vergleichbarer Größe) mit der restlichen Butter einfetten. Eine Schicht Kartoffeln einlegen und mit grobem schwarzen Pfeffer und ein wenig Meersalz bestreuen. Die Hälfte der Zwiebel-Speckmischung und die Hälfte der Sahne darauf verteilen. Eine zweite Schicht mit den restlichen Kartoffeln auflegen, den Rest der Zwiebel-Speckmischung und Sahne darauf verteilen. Den 450-g-Reblochon-Laib quer halbieren, sodass du zwei große runde Scheiben mit Rinde erhältst. Eine der Hälften für eine spätere Verwendung kühlen oder einfrieren. Die andere Hälfte vierteln und mit der Rinde nach oben in die Pfanne auf die Kartoffelschichten legen. (Hast du einen kleineren 230-g-Laib Reblochon bekommen, diesen quer halbieren und mit der Rinde nach oben auf den Auflauf legen.)
  3. Im Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 20 Min. backen, bis der Käse cremig geschmolzen und an der Oberfläche leicht gebräunt ist. Warm servieren

Randnotiz Reblochon

Hier sind noch ein paar Tipps, damit dein Reblochon richtig zur Geltung kommt – ob pur, auf der Käseplatte oder in der Tartiflette.

Reblochon auswählen: Achte auf „Reblochon de Savoie“ mit AOP-Siegel (geschützte Herkunft), der Geschmack ist meist aromatischer und komplexer.
Ein guter Reblochon hat eine gelblich-orange bis rötliche Rinde, die leicht feucht wirkt, und einen weichen, noch leicht elastischen Teig, der nicht bröckelt.
Riecht der Reblochon sehr scharf-ammoniakartig oder ist die Rinde schleimig, dann Finger weg. Er ist in so ein Zustand meist überreif.
Um die Perfekte Reife erkennen, drücke den Käse sanft an der Seite: Er sollte nachgeben, aber nicht völlig fließen – dann ist er cremig, aber noch strukturiert.
Für Tartiflette darf er eher etwas reifer und weicher sein, für die Käseplatte gerne noch minimal fester, damit er sich besser schneiden lässt.

Lagerung: Im Kühlschrank am besten im Gemüsefach aufbewahren, eingewickelt in Käsepapier oder leicht geöffnetem Pergament, nicht luftdicht in Plastik. Lagere ihn möglichst getrennt von sehr geruchsempfindlichen Lebensmitteln , da er sein Aroma stark abgibt. Vor dem Verzehr aus der Kühlung holen und 30 bis 60 Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen, damit sich das Aroma entfalten kann.

Genuss-Tipps für Reblochon pur: Eine ideale Figur macht Reblochon auf einer Käseplatte mit knusprigem Baguette, Nüssen, Trauben, Birnen oder Feigen und einem frischen, nicht zu schweren Weißwein. Für ein schnelles Highlight: Reblochon im Ganzen bei Zimmertemperatur ruhen lassen, oben etwas Rinde abschneiden und kurz im Ofen oder unter dem Grill schmelzen, dann mit Brot auslöffeln.

Wein-Tipp

Zu Tartiflette passen einerseits frische und schlanke Weine mit guter Säure, welche die Cremigkeit des Reblochon ausbalancieren, bestens, also zum Beispiel ein trockener Riesling, ein nicht zu üppiger Silvaner. Wer in der französischen Heimatregion des Tartiflette bleiben möchte, greift zu einem trockenen Weißweine aus Savoyen. 
Andererseits lassen sich auch Burgunder, die etwas mehr Schmelz, aber auch genug Frische und Struktur mitbringen, gut zu diesem Gericht schmecken, so ein nicht oder nur dezent im Holz ausgebauter Chardonnay oder ein nicht zu fruchtbetonter Pinot Blanc.
Wenn's ein roter Wein zu Tartiflette sein soll, dann ein leichter mit nicht zu hohen Alkoholgehalten und wenig Tannin, so zum Beispiel ein Gamay aus dem Beaujolais oder ein leichter Spätburgunder / Pinot noir.


Tartiflette - Kartoffelauflauf mit Käse und Speck aus Frankreich


Fotos: Moderne Topfologie  |  Kai Brückner
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Kartoffel – das neue Kochbuch von Manuel Weyer mit über 120 Rezepten rund um die tolle Knolle

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer


08|12|2025   Sie heißen Linda, Annabelle und Laura, Sieglinde, Anneliese und Charlotte, Bintje, Augusta und Adretta und sind in unseren Küchen allgegenwärtig: Kartoffel. Rund 210 verschiedene Sorten werden in Deutschland kultiviert, über 4000 weltweit. Mit einem weltweiten Verbrauch von etwa 260 Millionen Tonnen pro Jahr leisten Kartoffel einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Welt – und fristen doch ein Schattendasein. Der Profikoch, Grillexperte, Kochbuchautor und Food-Stylist Manuel Weyer möchte das ändern: In seinem neuen Buch Kartoffel – Einfach gute Rezepte* widmet er sich voll und ganz der stärkereichen Knolle. In Zusammenarbeit mit Foodfotograf Mathias Neubauer macht er die „tolle Knolle“ zum Star auf dem Teller und zeigt, welche vielfältigen Köstlichkeiten sich mit Kartoffeln auf den Tisch bringen lassen. 

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer


Auf 246 Seiten stimmt Manuel Weyer in seinem neuen Kochbuch eine Ode auf die Kartoffel an und präsentiert über 120 Rezepte, bei denen die Kartoffel im Zentrum steht – von bekannten deutschen und europäischen Kartoffelklassikern über Kartoffelgerichte aus aller Welt bis zu neuen Rezeptkreationen. Vorspeisen, Suppen und Kartoffelsnacks, Hauptspeisen, Backwaren und süßen Gerichten – der Profi-Koch aus Mainz belegt mit seinem neuen Buch, wie vielfältig einsetz- und wandelbar die Kartoffel ist.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Einfach gute Rezept rund um die Kartoffel hat Manuel Weyer für sein neues Kochbuch niedergeschrieben.

 

Von der "Hexenpflanze" zum Ernährungs-Allrounder


Ihren Anfang nimmt die Kulturgeschichte der Kartoffel in den Anden Südamerikas. Bereits vor etwa 8.000 bis 10.000 Jahren wurden dort Wildformen der Kartoffel gegessen, vor mehr als 4.000 Jahren beginnen Andenvölker, das stärkehaltige Knollengemüse zu kultivieren. Um das Jahr 1560 bringen spanische Seefahrer die ersten Kartoffeln aus Südamerika mit nach Europa. Die Matrosen schätzen die Knolle, weil sie lagerfähig ist und Skorbut verhindert. Von der Landbevölkerung wird die Kartoffel hingegen argwöhnisch beäugt. Weil sie - ebenso wie die Tollkirsche, der Stechapfel und die Alraune - zu den Nachtschattengewächsen gehört, die je nach Verzehrmenge berauschende und sogar tödliche Wirkung entfalteten und deshalb als "Hexenpflanzen" gelten. Das Misstrauen gegenüber der unterirdisch wachsenden Kartoffel ist deshalb groß. 

Frisch geerntete Kartoffeln


Auch zweihundert Jahre nach ihrer Ankunft in Europa sind Kartoffeln fast ausschließlich in botanischen Gärten und Lust- und Ziergärten der Fürstenhöfe zu finden. Dann nimmt sich Friedrich der Große der Kartoffel an. Um wiederkehrenden Hungersnöte im Land zu bekämpfen, schreibt er den Bauern per Gesetz vor, auf einem Zehntel ihres Ackerlandes Kartoffeln anzubauen. Mit der fortschreitenden Industrialisierung ist der Siegeszug der Kartoffel in Europa dann nicht mehr aufzuhalten: Mit der Kartoffel lassen sich die Ackerflächen weit intensiver nutzen als mit Getreide, gut, um den Hunger einer rasant wachsenden Bevölkerung zu stillen, und um in Krisenzeiten zum Lebensretter zu avancieren. Die Kartoffel hat ganze Generationen durch klirrend kalte Winter, Kriege und Hungersnöte gebracht.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Spanische Tortilla mit Speck.

 
Und heute? Sind die Grundtugenden der Kartoffel weithin bekannt und wissenschaftlich belegt: Die Kartoffel verdirbt weniger schnell und ist unter einfachsten Lagerbedingungen lange haltbar, sie sättigte gut (und stillte so den Hunger) und ist preiswert. Zudem gehört sie aufgrund ihrer vielen Vitamine und Mineralstoffe zu den gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt. Und doch: In einer Welt, in der viel äußerer Schein oft mehr gilt als eine Fülle innerer Werte, hat es das knuffige Knollengewächs, dem optisch und olfaktorisch meistens ein Hauch von Erdigkeit anhängt, schwer. Ja, Kartoffeln sind einfach nicht besonders „sexy“ und wenig "instagrammable".


Die Kartoffel: Gelassenes Understatement statt aufgeregte Extravaganz

Ich geb's zu: Weder von der Form noch von der Farbe her machen die Erdäpfel viel her - Lila Kartoffeln mit ihrem violettem Fruchtfleisch einmal ausgenommen. Ja, die Kartoffel an sich ist weder exotisch noch rar, weder fancy Superfood noch Luxus-Lebensmittel, mit dem sich die „Schönen, Reichen und ganz schön Reichen“ auf ihren Tellern schmücken. Im Gegenteil: Sie ist jederzeit und für jeden verfügbar. Sie ist regional und immer da, bodenständig und treu, nahbar und zugänglich. Mode, Trendyness und Chic? Sind der Kartoffel aber so was von egal. Extravaganz und Verpackungs-Schnickschnack? Prallen von der Kartoffel ab. Der Zeitgeist? Kann die Kartoffel mal von hinten sehen.
 
Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Herzogin-Kartoffeln.


All’ das schert die Kartoffel nicht ein Deut. Warum auch - das ganze Brimborium hat sie nicht nötig. Knallige Verpackungen, Influencer- und Rebranding-Kampagnen, „Day of the Potato“-Events, emotionalisierende Storytelling-Nebelmaschinen und sonstiges Marketing-Geschwurbel? Braucht sie nicht. Sie liegt einfach da, auf dem Wochen- oder im Supermarkt. In Pappkartons, Körben oder Kisten, lose oder zur Kiloware mit Netzen gebündelt, unspektakulär, ohne Leuchtreklame und Werbe-Gewese. Reicht so! Die Kartoffel macht kein Drama und braucht die große Oper nicht!


Bescheidene Heldin des (Küchen-)Alltags

Sie ist – so wie sie aus der Erde kommt – einfach da für uns und landet immer und immer wieder auf unseren Tellern, von unserer Jugend bis ins hohe Alter, vom ersten Kartoffel-Karottenbrei für Babys über Fritten und Reibekuchen, Kartoffelsuppe und Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree und Rösti bis zu Kroketten, Pommes dauphines und Hasselback-Kartoffeln.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Hasselback-Kartoffeln.


Wie stark die Kartoffel die Kulturgeschichte unserer Ernährung prägt, hebt auch Manuel Weyer im Vorwort seines Buches hervor. Dort verrät der 42-Jährige gleich zu Beginn, dass er ein "Kartoffekind" ist. Aufgewachsen am Niederrhein, wo der Kartoffelanbau eine lange Geschichte hat, prägte sich die Kartoffel schon von Kindesbeinen an in das kulinarisches Gedächtnis des. Salz- und Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Fritten, Reibekuchen, Kroketten in Zapfenform, Kartoffelpüree mit Maggi und Kartoffelklöße aus dem Päckchen kamen bei Familie Weyer auf den Tisch und prägten früh das Kartoffel-Gedächtnis des jungen Rheinländers. 

Koch und Buchautor Manuel Weyer
Koch Manuel Weyer in Aktion.  Foto: Kai Brückner


Im „Geuenicher Hof“ im Städtchen Inden-Altdorf in der Nähe seiner Heimatstadt Düren tritt Manuel später eine Lehre zum Koch an. Und siehe da: Durch seine dortige Ausbildung und seinen weiteren beruflichen Werdegang, der ihn unter anderem in die Gastronomieküchen von Jean Claude Bourgueil, Johann Lafer und Tom Aikens führte, lernt der wissbegierige Jungkoch einen ganz neuen Zugang zur Kartoffel kennen: Die Welt der Kartoffel erschöpft sich nicht in „festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig“ und ihre Verarbeitung in der Küche nicht in „gekocht, gebraten, frittiert“. Nein, es gibt eine große Vielzahl von unterschiedlichen Sorten mit einer großen Bandbreite hinsichtlich Form und Farbe, Beschaffenheit und Geschmack. Und Kartoffeln werden „gewässert, gekocht, gebacken, gedämpft, gedünstet, confiert, gebraten, pochiert, getrocknet, bei unterschiedlichen Temperaturen frittiert, eingemacht und fermentiert“, so Weyer.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Fritten - der Publikumsliebling aus Kartoffeln.


Damit spricht der 42-Jährige ein weiteres Pfund an, mit dem die Kartoffel wuchern kann: ihre Vielseitigkeit in der Küche: Die tolle Knolle ist wie kaum ein anderes Gemüse ein wandelbarer Tausendsassa, der sich auf mannigfaltige Weise verarbeiten und zubereiten lässt. Kochen, braten, frittieren und gratinieren, schneiden, raspeln, hobeln und stampfen: die knollige Verwandlungskünstlerin lässt alles mit sich machen. Zickt nicht rum, auch wenn man sie mal nicht mit Samthandschuhen anpackt, fügt sich mit größtmöglicher Toleranz in die unterschiedlichsten Aromawelten ein und leistet still und leise ihren kulinarischen Beitrag, millionenfach in den Töpfen unserer Privathaushalte, in den Kantinen der Nation und auch auf den schnicken Tellern der Sternegastronomie.

Kartoffel – das Kochbuch: Über 100 einfach gute Rezepte von Manuel Weyer

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer


Also: Zeit ist’s, die Kartoffel als Solokünstlerin zu feiern – und genau das macht Manuel Weyer mit seinem neuen Buch Kartoffel – Einfach gute Rezepte*. Die Fakten: Auf knapp 250 Seiten präsentiert der Koch aus Mainz 120 (alltagstaugliche) Rezepte, bei denen die Kartoffel im Zentrum steht. Los geht’s mit einem Kapitel, dass Grundwissen über die tolle Knolle vermittelt. Auf rund 30 Seite präsentiert Weyer Wissenswertes zur Geschichte und Sortenvielfalt der Kartoffel, aber auch zur richtigen Lagerung und zum Nährwert. Er stellt nützlichen Küchenwerkzeug für die Kartoffelverarbeitung vor, erläutert Schnitt-, Reibe- und Gartechniken, gibt Tipps zum Frittieren, Heißbacken und Confieren, Einkochen, Einfrieren, Vakuumieren, Trocknen, Einlegen und Fermentieren von Kartoffeln.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer


So bestens für die Kartoffelzubereitung präpariert, geht es direkt hinein in die Fülle der Kartoffelrezepte aus der Feder des Profikochs. Beilagen, Vorspeisen, Suppen, Snacks, Hauptspeisen und süße Gerichte: Übersichtlich und für jederman nachvollziehbar erläutert Weyer in seinen rund 120 alltagstauglichen Rezepten, was sich alles aus Kartoffeln zubereiten lässt. Optisch perfekt in Szene gesetzt werden die Speisen von Foodfotograf Mathias Neubauer, dessen Fotos dafür sorgen, dass beim Betrachter selbst bei schon tausendfach gesehenen Kartoffelgerichten wie Kartoffelsalat, Pellkartoffel und Pommes das Wasser im Mund zusammenläuft.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Kartoffelschnitzel mit Gurkensalat.


Die Rezepte finden zumeist alle auf einer einzigen Buchseite Platz und haben eine für das Auge gut zu erfassende Gliederung und Darstellung der Zutatenliste sowie der Zubereitungsschritte. So ist es leicht, einen Überblick über das Rezept zu erhalten und während des Kochens ohne viel Sucherei zu jenem Zubereitungsschritt zurückzukehren, an dem man das Rezept zuvor verlassen hast. In allen Rezepten wird grafisch hervorgehoben über die Zeiten für Vor- und Zubereitung, die Gar- und Ruhezeiten sowie die addierte Gesamtzeit informiert. Besonderes Goody: Einzelne Rezepte wurden mit dem Stempel „Blitzrezept“ gekennzeichnet, so das bereits beim schnellen Durchblättern gut zu erkennen ist, welches Rezept besonders schnell auf den Tisch zu zaubern ist.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Fondantkartoffeln vom Grill,


Präsentiert Weyer Kartoffeln-Grundrezepte im Buch, schickt er zumeist gleich Varianten hinterher. Klassiker wie Pellkartoffeln und Pommes, Knödel und Bratkartoffeln erhalten zwei Folgeseiten spendiert, auf denen der Koch mit drei oder vier Rezeptvariationen zeigt, wie sich das Grundrezept in weitere aromatische Welten auffächern lässt. Beispiel: Nach dem Basisrezept für Pellkartoffeln finden Lesrinnen und Leser die Rezepte für vier Pellkartoffel-Varianten: Kräuterkartoffeln mit Mozzarella, Kartoffelspieße mit Ras el Hanout, Patatas Arrugadas und Smashed Potatoes mit Tomaten-Salsa.

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Variationen von der Pellkartoffeln.


Einsortiert hat Manuel Weyer seine Rezepte mit und rund um die Kartoffel in insgesamt sieben Kapitel – von „Basics & Klassiker“ über „Aus Pfanne & Topf“ bis zur Süßes & Snacks“. Als Bonus obendrauf gibt es zum Abschluss zudem noch einige Rezepte für kalte und warme Kartoffel-Toppings. 

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer


Als Appetitanreger hier einige Rezept-Beispiele aus den einzelnen Kapiteln:

Basics & Klassiker

  • Kartoffelsalat mit getrockneten Tomaten und Oliven
  • Ofenkartoffeln mit Sour Cream
  • Kartoffelpüree Dubai Style mit Pistazien und Kadayif-Fäden
  • Röstzwiebelknödel


Frittiert & Heißgebacken


  • Parmesan-Kroketten
  • Pommes mit BBQ-Mayonnaise
  • Nüschenkartoffeln mit Chimichurri
  • Empanadas mit Kartoffel-Hack-Füllung


Vorspeisen & kleine Gerichte

  • Kartoffel-Falafel mit Knoblauchjoghurt
  • Kartoffel-Galettes mit Honigzwiebeln
  • Kartoffel-Käse-Küchle mit Wildkräutersalat
  • Kartoffel-Pinsa mit Räucherlachs


Suppen & Eintöpfe

  • Kartoffelvelouté mit gebackenem Ei
  • Kartoffel-Cassoulet mit Pfifferlingen
  • Kartoffelgulasch mit Chorizo
  • Kartoffel-Nudel-Suppe Asia Style


Aus Pfanne & Topf

  • Kartoffelfrikadellen
  • Kartoffel-Tortilla mit Speck
  • Königsberger Kartoffelklopse mit Linsen
  • Kartoffel-Dim-Sum


Grill & Ofenkartoffel

  • Hasselback Potatoes mit Feta-Tomaten-Topping
  • Fondantkartoffeln vom GrillexperteKartoffelpizza mit Zwiebeln uns Speck
  • Shepherd’s Pie vom Grill
  • Kartoffel-Erbsen-Koteletts Veggie Style


Süßes & Snacks

  • Kartoffelkrapfen mit Beerenfüllung
  • Kartoffelhörnchen mit Zimtzucker
  • Kartoffel-Karamelleis
  • Kartoffelcracker mit Kräutern


Toppings

  • Kartoffelstaub
  • Kartoffelblätter
  • Kartoffelschaum
  • Kartoffel-Esspapier


Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Eine der Süßspeisen aus dem Buch: Kartoffel-Karamell-Eis.


Fazit: Mit seinem Buch „Kartoffel – Einfach gute Rezepte“ hat Manuel Weyer der Kartoffel den roten Teppich ausgerollt. Das ebenso informative wie appetitanregende Grundlagenkochbuch zur Kartoffel gibt gelingsichere Grundrezepte an die Hand, überrascht mit aromatisch vielschichtigen Variationen und lässt Erdäpfel-Klassiker ebensowenig aus wie beliebte Kartoffel-Spezialitäten aus aller Welt. Ein Grundkochbuch, das in jeder Lebenslage das Beste aus Kartoffeln macht! Also: Zugreifen, Buch kaufen, die eigene Kochbuch-Bibliothek damit komplettieren oder „Kartoffel – Einfach gute Rezepte“ von Manuel Weyer als Buchgeschenk an Familie und Freunde weitergeben!

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer

Manuel Weyer & Mathias Neubauer
ZS Verlag
ISBN 9783965845428
Hardcover bebildert
29,90 Euro (DE) - 30,80 Euro (AUT)


Zur Person

Manuel Weyer ist geborener Rheinländer. Nach seiner Ausbildung kochte er national sowie international in verschiedenen von Gault&Millau und Michelin ausgezeichneten Küchen, unter anderem bei Jean-Claude Bourgueil und Johann Lafer, dessen Kochschule „Table d’Or“ er mehrere Jahre leitete. Der 42-Jährige ist Küchenmeister, Foodstylist und Bestseller-Kochbuch-Autor, er arbeitet er als Rezeptentwickler für Buchverlage, Zeitschriften und Magazine. Kochen und Grillen sind seine große Leidenschaft, und so widmet er sich mit großer Hingabe der Kulinarik. 

Koch Manuel Weyer
Koch und Buchautor Manuel Weyer.  Foto: Mathias Neubauer


Sein Standpunkt in der Küche ist ist glasklar: "An einen guten Geschmack erinnert man sich ein Leben lang." Deshalb wählt der 42-Jährige die Zutaten für seine Gerichte äußerst sorgsam ausgewählt, fügt sie in Harmonie zusammengebracht oder stellt sie für spannende Kontraste konträr gegenüber.
Nach mehreren Lebensjahren an der Nahe ist der Koch mit seiner Familie inzwischen in Mainz-Hechtsheim zu Hause. Dort betreibt er zusammen mit seiner Frau Silvia das kulinarische Unternehmen manuel weyer culinary art – zu dem das Pop-Up-Restaurant Manusfaktur und eine Koch- und Grillschule gehören.


Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Kartoffelvelouté mit gebackenem Ei.

Weitere Buchtipps

Zu den Büchern aus der Feder von Manuel Weyer gehören unter anderem die Werke "365 Tage Grillen", "Süß Grillen" und "Giro Gelato" sowie mehrere Grillbücher aus der Grillbibel-Reihe von Weber’s. Zu einigen dieser Bücher findest du auch ausführliche Buchbesprechungen hier im Blog. Du hast Lust, noch weitere Koch- und Grillbücher aus der Feder von Manuel Weyer zu entdecken. 
Hier einige Empfehlungen:

Rezepte und Food-Styling Manuel Weyer
Fotos: Mathias Neubauer
ZS Verlag (2016)

Rezepte und Food-Styling: Manuel Weyer
Text: Rainer Schillings
Fotos: Ansgar Pudenz
99pages Verlag by Heel (2016)

Rezepte und Food-Styling Manuel Weyer
Fotos Mathias Neubauer
ZS Verlag (2017)

Rezepte und Food-Styling: Manuel Weyer
Text: Rainer Schillings
Fotos: Ansgar Pudenz
99pages Verlag (2013)

Autor: Manuel Weyer
Fotos: Mathias Neubauer
GU Verlag (2021)

Text Melanie Zanin, Eisrezepte Manuel Weyer
ZS Verlag (2017)

Autor: Manuel Weyer
GU Verlag (2022)

Kartoffeln - das Kochbuch von Manuel Weyer
Asia Style: Kartoffel-Nudel-Suppe.


Fotos Buch-Einblicke: Moderne Topfologie  |  Kai Brückner
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