Naheweinfestival 2019: Rebenbeben, Nah[e]bar & Nahegelage - die drei neuen Weinveranstaltungen


Der Nahewein-Festivalsommer ist eingeläutet!


15|03|2019   Der Nahewein-Festivalsommer 2019 ist eingeläutet! Mit drei brandneuen Weinveranstaltungen an außergewöhnlichen Orten lädt das neue Naheweinfestival dazu ein, echte Winzer- und Weintypen in lockerer Atmosphäre bei lässiger Musik und begleitet von feinen kulinarischen Leckerbissen kennen zu lernen. Das Motto der drei auf die Namen „Rebenbeben“, „Nah[e]bar“ und „Nahegelage“ getauften Weinfestival-Events im Juli und August lautet: „Komm näher!“

Das Logo des Nahewein Festivalsommers.Und tatsächlich: Bei diesen drei Veranstaltungen dürfte es ein Leichtes sein, dem Wein von der Nahe, den Nahewinzern und auch allen anderen Wein- und Genussfreunden näher zu kommen. Denn egal ob Weinverkostung und Party mit Lounge-Feeling und coolen Beats, exklusives „Wine & Dine“ Sommerfest mit Vier-Gang-Menü oder lockeres Wein-Tasting im Park mit Picknickatmosphäre, eines eint die drei neuen Veranstaltungen, die der Verein Weinland Nahe in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen und Organisationen wie der Regionalmarke SooNahe oder der Naheland-Touristik für das „Komm näher! Naheweinfestival“ ausgeheckt hat. Sie sind locker und lässig, frisch und facettenreich und sorgen mit ihren vielfältigen Genussmöglichkeiten wie von selbst für Gesprächsstoff. "Die Nahe hält zusammen und präsentiert sich bei diesen Veranstaltungen gemeinschaftlich unter dem Dach 'Komm näher!'. Schon der Name ist Aufforderung, keine Scheu zu haben, auf die echten Typen zuzugehen, die Winzer kennenzulernen und Nahewein unkompliziert zu genießen", so Nadine Poss, Geschäftsführerin der Gebietseinwerbung Weinland Nahe.

Winzer und Weingenießer an der Nahe.


"Komm näher! Naheweinfestival 2019


Die von Weinland Nahe initiierte Weinfestivalreihe unter dem Motto „Komm näher!“ beginnt mit dem "Rebenbeben" am 6. Juli in Wallhausen. Es folgt die Veranstaltung „Nah[e]bar“ am 13. Juli in Guldental und am 3. August schließt sich das „Nahegelage“ in Bad Münster am Stein-Ebernburg an. Bei allen drei Veranstaltungen steht die Verkostung der feinen Naheweine im Mittelpunkt, die jeweils in ein unterschiedliches Ambiente eingebettet ist.

REBENBEBEN - Junge Winzer & echte Typen in Feierlaune


6. Juli, Wallhausen: Los geht der Nahewein-Festivalsommer am Samstag, 6. Juli. Beim „Rebenbeben“ in Wallhausen stellen zwölf junge Nahewinzer mitten in den Weinbergen von Wallhausen ihre besten Weine vor. Bei einer lockeren „Wine-Rotation“ können Besucher von ca. 17 bis 20 Uhr charakterstarke Weine verkosten und die echten Winzertypen kennenlernen. Passend zu den handwerklich hergestellten Weinen wird es außerdem regionales Craft-Beer zu verkosten geben. Food-Trucks verwöhnen mit kreativen Leckereien und moderne Lounge-Möbel dienen als Zone für Gespräche und Entspannung. Nach der Verkostung wandelt sich die „Wine-Rotation“ dann am Abend gegen 20 Uhr zu einer Weinbar und das nächtliche „Rebenbeben“ bei lässigen Beats kann beginnen.

Eintritt: 40 Euro im Vorverkauf, Abendkasse 45 Euro (im Ticketpreis enthalten ist: 1x Komm näher! Weinglas / Nahewein-Tasting / Weine an der WeinBar / 1x „Welcome“ aus dem Food-Truck / regionales CraftBeer / Fruchtsaft-Cocktails / Zitronenlimonade / Sprudel). Für Autofahrer, die auf den Weingenuss verzichten müssen, gibt es Spezial-Tickets zu reduzierten Preisen (20 Euro VVK / 25 Euro Abendkasse). Diese Tickets enthalten: 1x Komm näher! Weinglas / 1x „Welcome“ aus dem Food-Truck / Fruchtsaft-Cocktails / Zitronenlimonade / Sprudel.

Drei neue Weinveranstaltungen hält der Nahewein-Festivalsommer bereit.
Drei neue Weinveranstaltungen hält der Nahewein-Festivalsommer 2019 bereit.  Foto: Weinland Nahe

NAH[e]BAR - das exklusive Sommerfest


13. Juli, Guldental: Das Landhaus von Gastronom Markus Buchholz in Guldental ist am Samstag, 13. Juli, ab 17 Uhr, Ort für das exklusives „Nah[e]bar“ Sommerfest, ein hochwertiges Wine & Dine in der restaurierten alten Scheune und im Garten des Landhauses. Fünf Nahewinzer werden ihre hochwertigen Weine an einer Nah[e]weinbar ausschenken. Dazu wird an der Essbar ein raffiniertes Vier-Gang-Menü gereicht, das aus mehreren kleinen Gerichten besteht und auch im Stehen genossen werden kann. Lounge-Möbel stehen zum Sitzen bereit, zum intensiveren Kennenlernen stellen die Winzer zudem jeweils einen ihrer mitgebrachten Wein im Detail vor. Der Eintritt zur Genussveranstaltung „Nahe[e]bar“ kostet 120 Euro (inklusive: Sektempfang / Gruß aus der Küche / Weine an der Nah[e]weinbar / 4-Gang-Menü á zwei Gerichte an der Essbar / Sprudel).


NAHEGELAGE - Wein-Tasting mit Picknick im Park


3. August, Bad Münster am Stein-Ebernburg: Am Samstag, 3. August, verwandelt sich dann der Kurpark von Bad Münster am Stein zum „Nahegelage“. In sommerlichem Picknick-Ambiente bietet die Weinverkostung von 16 bis 19 Uhr die Gelegenheit, Weine von 13 Naheweingütern zu probieren. Der eigene Picknickkorb darf mitgebracht werden, es stehen aber auch ausgewählte kulinarische Leckereien aus der Kurhaus-Küche zum Kauf bereit. Das Picknick mit Weinbegleitung kann dann in entspannter Kurpark-Atmosphäre auf mitgebrachten Decken oder auf den im Park aufgestellten Sitzmöbeln genossen werden. Wer mag, kann das Nahegelage nach der Weinverkostung beim „Tanzgelage“ von 19.30 bis 23 Uhr an der Konzertmuschel mit der Gruppe "Poèts Musicales" ausklingen lassen. Eine Weinbar ist dann ebenfalls noch geöffnet. Der Eintritt zum Nahegelage im Kurpark ist frei, für die Weinverkostung von 16 bis 19 Uhr können 5er oder 10er Weinbon-Pakete erworben werden.


Weitere Info & Kartenverkauf

 Der Kartenvorverkauf für das „Komm näher! Naheweinfestival“ hat begonnen. Im Zuge der Veranstaltungsreihe stehen drei originelle Veranstaltungen rund um den Nahewein auf dem Programm: Rebenbeben, Nah[e]bar und Nahegelage.
Für das Rebenbeben gibt es Tickets bei Weinland Nahe, über die Webseite www.komm-naeher.com und bei den teilnehmenden Weingütern.
Die Tickets für dieses Event kosten 40 Euro im Vorverkauf (abendkasse 45 Euro). Darin enthalten ist ein „Komm näher! Weinglas“, das Tasting von Fass zu Fass, ein Gruß aus dem FoodTruck, Weine an der Weinbar, regionales Craft Beer von Denkmalz, FruchtsaftCocktails, eine Olivenölverkostung sowie Sprudel und Zitronenlimonade von Schwollener. Für Autofahrer gibt es ein „Sober Driver Ticket“ für 20 Euro im Vorverkauf, in dem alles enthalten ist außer alkoholische Getränke.

Für das Wine & Dine-Event Nah[e]bar gibt es Karten bei Weinland Nahe und über www.komm-naeher.com. Im Ticket für 120 Euro ist ein außergewöhnlicher Genussabend inklusive. Beim Nah[e]bar Sommerfest können in lässigem Ambiente die Weine von fünf Topweingütern der Nahe entdeckt werden. Zu dem 4-Gänge-Menü mit jeweils zwei Gerichten liefern die Winzer individuelle Weinempfehlungen. Hier müssen Weinfreunde schnell sein, da das Kartenkontingent auf knapp 250 Tickets begrenzt ist.

Der Eintritt zum Nahegelage ist frei. Mit Bonpaketen von fünf oder zehn Mal 0,1 l Nahewein kann eine Auswahl an Naheweinen verkostet werden. Besucher dürfen ihren eigenen Picknickkorb mitbringen oder entspannt Leckereien vor Ort probieren. Abends öffnet die Weinbar und mit Musik von "Poèts Musicales" startet das Tanzgelage.
Kontakt: Weinland Nahe e. V., Burgenlandstraße 7, 55543 Bad Kreuznach
Tel. 0671 / 834050, info@weinland-nahe.de, www.weinland-nahe.de


Von der Idee zum Naheweinfestival

Aus einer regionalen Arbeitsgruppe heraus entstanden und weiterentwickelt, wird das neue "Komm näher! Naheweinfestival" 2019 für Gesprächsstoff sorgen und den Nahewein auf eine lockere und frische Art in den Fokus rücken.

Vor gut einem Jahr bildete sich die regionale Arbeitsgruppe "Vermarktung Nahewein", in der neben Weinland Nahe e.V. auch die Naheland-Touristik GmbH, SooNahe, das LEADER-Regionalmanagement Soonwald-Nahe, das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, der Bauern- und Winzerverband an Nahe und Glan und die Landjugend mitwirkte. "Unser Ziel war, etwas auf die Beine zu stellen, dass den Nahewein und die Region weiter nach vorne bringt und zugleich ein Strahl- und Anziehungskraft weit über die Gebietsgrenzen hinaus entwickelt", so Wolfgang Eckes, Vorsitzender von Weinland Nahe.

Es folgte Anfang 2018 eine Winzerumfrage um genauer zu erfahren, was von Seiten der Winzerschaft gewünscht wird. "Rund 100 Nahewinzen gaben Feedback, und das sehr eindeutige Ergebnis lautete, dass eine übergeordnete Veranstaltung der Weinregion Nahe angestrebt werden sollte", so Weinland nahe-Geschäftsführerin Nadine Poss. Dies war die Initialzündung, um mit der Planung des Naheweinfestivals zu beginnen. Bald schälte sich die Vision heraus, an drei außergewöhnlichen Orten an der Nahe an verschiedenen Wochenenden einzigartige Events zu planen.

Wallhausen, Guldental und Bad Münster am Stein-Ebernburg im unteren Naheraum wurden 2019 für das "Komm näher! Naheweinfestival" ausgewählt. "Doch das Konzept kann und soll in Zukunft auch auf andere Orte übertragen und erweitert werden. Denn die gesamte Nahe soll entdeckt und der Nahewein erlebbar gemacht werden", so Franz-Josef Diel, Landrat im Ruhestand, der in der AG intensiv am Entwurf des Festivals mitwirkte.


Das Weinanbaugebiet Nahe

Rund 4.200 Hektar Ertragsfläche umfasst das Anbaugebiet Nahe. Die Reben gedeihen auf sanftem Hügelland, teilweise auch auf Steillagen.Weinberge säumen die Nahe von Martinstein bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Bingen und die Nebenflüsse Ellerbach, Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz. Ausgeglichen, mild und regenarm ist das Klima in allen Lagen des Anbaugebietes. An der unteren Nahe zwischen Bingen und Bad Kreuznach gedeihen Burgundersorten und klimatisch anspruchsvolle rote Sorten besonders gut, mit hohen Mostgewichten und einer moderaten Säurestruktur.

An der oberen Nahe und ihren Seitentälern ist das Klima von den kühleren Luftmassen der Mittelgebirge (Soonwald/Hunsrück und Nordpfälzer Bergland) geprägt. Die Reife der Trauben erfolgt später. Das ist besonders vorteilhaft für das Aroma und die Säurestruktur des Rieslings. Rassige, fruchtige und schlanke Weine sind das Ergebnis.

Der Rebsortenspiegel ist vielfältig, zu 75 Prozent sind die weißen Sorten vertreten. Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner stehen an der Spitze, Weiß- und Grauburgunder legen seit einigen Jahren stark an Anteilen zu. Bei den Rotweinen steht der Dornfelder an erster Stelle, gefolgt von Spätburgunder, Portugieser und Regent. 

Ein Großteil des Ertrags geht als Qualitäts- und Prädikatswein auf den Markt. Die Weine der Nahe werden zu knapp 50 Prozent direkt vermarktet. Das Winzerverzeichnis von Weinland Nahe listet rund 300 Betriebe, die auf Bestellung ausliefern.

Die genannten Zahlen, Daten und Fakten zum Weinland Nahe beruhen auf den Erhebungen der Landwirtschaftskammer und des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz sowie des Deutschen Weininstituts.

Winzer und Weingenießerin.

Fotos soweit nicht anders gekennzeichnet: Deutsches Weininstitut