CERVIM vereint weltweit Weinbaubetriebe, die unter extremen Bedingungen arbeiten – etwa in Steillagen mit über 30 Prozent Hangneigung, in großer Höhe oder auf Terrassenlagen, die ausschließlich in Handarbeit bewirtschaftet werden können. Die Mitgliedschaft unterstreicht das Engagement des Weinguts Disibodenberg für die nachhaltige Bewirtschaftung und den Erhalt historischer Kulturlandschaften und Weine mit klarer Herkunft. Mit Teilen der Lage Montfort bewirtschaftet das Weingut Disibodenberg in der Weinbauregion Nahe einige der steilsten Weinberge des Landes. An den moderatesten Stellen liegt die Neigung zwar "nur" zwischen 20 bis 50 Grad, doch die exponierteste Passage ist um die 75 Grad steil, was den Monfort zu einem der steilsten Weinberge in Europa macht. Diese Parzellen zählen – nach dem Bremmer Calmont an der Mosel – zu den anspruchsvollsten Lagen des Landes und erfordern neben kompromissloser Handarbeit und Mut zur Arbeit in einem solchen Gefälle auch ein tiefes Verständnis für Terroir und Mikroklima.
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| Mit Teilen der Lage Montfort bewirtschaftet das Weingut Disibodenberg in Odernheim am Glan einige der steilsten Weinberge Deutschlands. Fotos: Frank Schmidt |
"Steillagenweinbau ist für uns keine Nische, sondern Kern unserer Arbeit", so Professor Christian Held, geschäftsführender Gesellschafter des Weingutes Disibodenberg. "Die Aufnahme bei CERVIM bestätigt unseren Weg, diese besonderen Lagen langfristig zu erhalten und ihr Potenzial präzise in Wein zu übersetzen." Der Disibodenberg selbst mit seinen historischen Weinlagen rund um die Ruinen der Klosteranlage, in dem einst auch die Heilige Hildegard von Bingen lebte, blickt auf eine über tausendjährige Weinbaugeschichte zurück und "steht heute für eine Verbindung aus historischer Tiefe und moderner qualitätsorientierter Weinproduktion", so Held.
Montfort - Monopollage
Die Weinlage Montfort in Odernheim am Glan ist über fünf Hektar groß und befindet sich vollständig im Besitz des Weingutes Disibodenberg. Die Monopollage ist südexponiert, einzelne Parzellen sind extrem steil und nur in Handarbeit zu bewirtschaften.
Der Montfort verdankt seinen Namen dem Geschlecht der Boos von Waldeck, deren Weg zur Burg einst durch diese Reben führte. Der Boden: Tonschiefer über vulkanischem Untergrund. Ein Fundament, das Wärme speichert und Tiefe gibt.
Aus dem Montfort stammen die Burgunder des Weingutes Disobodenberg. Spätburgunder mit kühler Präzision, Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder mit Zug und Textur. Auch die Sekte des Weingutes tragen den Namen Montfort.





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