Pssst! Weinfundstück Nr. 14 bis 16 vom Weingut Jakob Schneider


Weingut Jakob Schneider an der Nahe


12|05|2018   WEISSWEIN - so weist mit einem Wort in großen Lettern ein Schild am Eingang des Weingutes Jakob Schneider in Niederhausen an der Nahe den Weg zur Probe des neuen Jahrgangs 2017. Und ja, hier geht es zu Weißweinen - und zwar zu grandiosen. Angefangen von den Gutsweines Grauschiefer und Melaphyr Riesling bis zum mächtigen Hermannshöhle Magnus trocken als Spitze des trockenen Riesling-Sortimentes strahlen alle Rieslinge - auch die rest- und Edelsüßen - hier um die Wette - eine makellose Kollektion 2017.

Weinprobe im Weingut Jakob Schneider an der Nahe
Winzer Jakob Schneider (r.) bei der Präsentation seiner Weine des Jahrgangs 2017.
 

Weinfundstück Nr. 14 bis 16

Weingut Jakob Schneider Riesling


Favoriten? Kaum zu küren. In ihrem Segment sind alle Rieslinge Spitzenklasse, ob dieser oder jenen ein Bewertungspünktchen mehr oder weniger bekommt . . . reine Geschmackssache. Bei mit trifft mit hauchdünnem Vorspung im Gutsweinbereich der Grauschiefer Riesling trocken (7,20 €) am zielsichersten meinen Geschmack und bei den Lagenweinen der Niederhäuser Felsensteyer Riesling trocken (13 €), der bereits wuchtig die Tür zu einem großen Gewächs aufstößt.

Riesling Weingut Jakob Schneider


Im Premiumriesling-Bereich markiert im Weingut Jakob Schneider der Riesling Magnus aus der Paradelage Hermannshöhle die Spitze des trockenen Riesling-Sortimentes (mit 19,50 Euro auch preislich), aktuell hat bei mir aber der etwas opulentere, farbenprächtigere, wildere Norheimer Riesling trocken aus dem Dellchen (17 €) die Nase minimal vor dem extrem eleganten und wohlproportionierten Hermannshöhle Riesling.

Spätburgunder Weingut Jakob Schneider


Und ja, ich muss einfach auch dieses Mal einen Rotwein aus diesem Riesling-Schwergewichtsweingut empfehlen: Der jetzt in den Verkauf kommende würzig-rassige Spätburgunder trocken 2015 aus dem Niederhäuser Rosenheck mit seinen feinen, nicht zu vordergründigen Fruchtaromen und dem perfekt intergrierten Barrique ist KLASSE, KLASSE, KLASSE . . . und für 13 Euro pro Flasche ein veritables Schnäppchen.

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Weinprobe


Fotos: Moderne Topfologie